Freitag, 13. Juli 2012

A New Beginning

Wobei ich jetzt ja auch schon fast 4 Wochen hier bin. Ich sollte hier echt öfter mal schreiben.

Auf der einen Seite kommt es mir vor, als wäre ich schon ewig hier, aber dann auch wieder, als wäre ich gestern erst angekommen. Das ist ein ganz komisches Gefühl.
Mir geht es hier in meiner neuen Gastfamilie aber super. Meine Gasteltern sind total nett und behandeln mich auch einfach schon ganz anders als meine alten (mit denen ich ja nie so wirklich gut klar gekommen bin). Und die Kinder sind auch echt super. Zwar manchmal etwas anstrengend, aber welches Kind ist das nicht? Und die 6 jährige meinte auch schon wiederholt, dass ich ihr liebster Babysitte bis jetzt wäre. Und sowas hört man ja immer gerne. :)
Zudem gibt es hier auch viiel mehr Aupairs als in der Sacramento Area. Waren in Sacramento in meiner Gruppe von meiner Agentur noch 12 Aupairs sind es hier jetzt 52. Was ja schon eine gewaltige Steigerung ist. Und die Leute wohnen auch einfach näher, was super ist, weil ich nicht immer Stunden brauche um irgendwo anzukommen :D

Aber jetzt versuche ich mal die letzten Wochen chronologisch zusammen zu fassen, so gut ich es noch hinbekomme.
Angekommen bin ich an einem Montag. Mein Flug in Vegas ging schon um 7 Uhr morgens, ich musste also seehr früh aufstehen. Somit habe ich dann in dem ersten Flug von Vegas nach Philadelphia auch fast die ganze Zeit geschlafen. Danach hatte ich dann etwas Aufenthalt in Philadelphia und dann ging es mit einer Mini-Maschine, in der außer mir nur noch 11 andere Leute waren (und die Maschine war fast voll!) nach White Plains.
Da wurde ich dann von meinem Gastvater mit den Kindern abgeholt, nachdem ich erstmal den Schock überwunden hatte, dass an meinem Koffer eine Rolle kaputt gegangen ist -.-
Schon auf der Autofahrt vom Flughafen zum Haus ist mir aufgefallen, wie anders es hier einfach ist, im Vergleich zu Cali. Es ist so viel grüner und sieht generell mehr aus wie in Deutschland. Wo in Cali die Landschaft entweder aus Feldern oder aus trockenen Wiesen bestand sieht man hier am Straßenrand nur Wald. Aber auch wirklich überall. Ich kann die Straßen nicht auseinander halten, da es einfach überall gleich aussieht :D
Die Kinder waren im Auto noch etwas still, aber als wir dann am Haus waren sind sie etwas aufgetaut und die kleine hat mich auch gleich an die Hand genommen und mir alles gezeigt. Das war richtig süß. Da es dann auch schon recht spät war, haben wir dann nur noch gegrillt und dann habe ich etwas meine Sachen einsortiert und erstmal festgestellt, dass ich eindeutig zu viele Klamotten haben, ich hatte nämlich bei weitem nicht genug Bügel und musste mir da letztens erstmal neue kaufen :D

Meinen ersten Tag ist meine Gastmutter dann zu Hause geblieben und hat mir dann einfach alles mögliche erklärt und auch so ein paar Geschäfte in der Gegend gezeigt. Das war ganz gut so zur Orientierung.
Ab dem zweiten Tag, also Mittwoch war ich dann mit den Kindern alleine, was aber erstaunlich gut geklappt hat. Die sind echt selbständig und wenn ich was nicht wusste, konnten sie mir das dann auch zeigen.
Hier in Mt. Kisco ist jeden Dienstag so ein Aupairmeeting im Starbucks, wo mir meine Gasteltern gleich von erzählt hatten und sie meinten auch, ich soll da unbedingt am Dienstag gleich hin. Habe ich dann auch gemacht, obwohl es schon komisch war, da hinzugehen ohne zu wissen auf wen man wartet. Aber zum Glück haben dann zwei Mädels Deutsch geredet :D Da habe ich dann also gleich ein paar Leute kennengelernt, auch wenn ich hinterher nie wieder was mit einem von denen gemacht habe.
Am Freitagabend habe ich mich dann mit einem Aupair, Anna, getroffen, die auch mit mir auf der Trainingsschool in New Jersey ganz am Anfang war. Und am Samstag war ich mit ihr und Courtney, einem Aupair aus Südafrika, die 4 Tage vor mir hier angekommen ist, im Kino in White Plains. Und am Sonntag hatten die Mädels hier eine Ballettaufführung, also war ich da mit. Es war also schon ein recht volles erstes Wochenende, was aber gut war, weil so gar keine Zeit für Heimweh oder sowas war :D

Die nächste Woche haben dann auch hier die Ferien angefangen und ich hatte die Große den ganzen Tag, weil nur die kleine Camp hatte. Das war aber ganz entspannt, wir hatten morgens echt Spaß beim spielen. Ich glaube in der Woche habe ich mich dann Dienstag wieder mit Anna getroffen und wir waren in einer Bar hier und haben uns noch mit anderen Aupairs getroffen. Das war ganz gut und es ist einfahc immer gut, neue Leute kennen zu lernen. Am Freitag ist mein Gastvater dann eher nach Hause gekommen und wir waren mit den Kindern in einem Auqarium in Conneticut. Das war echt gnaz cool, wenn auch nicht so grpß wie das Aquarium in Monterey.  Ich glaube danach habe ich dann gar nichts mehr gemacht und den Samstag auch nicht wirklich, weil ich nämlich eine Erkältung hatte und einfach nur müde war. Am Sonntag war ich wieder mit Anna in White Plains und wir haben "Magic Mike" geguckt und waren etwas shoppen.

In meiner dritten Woche hatte dann die Große Camp, aber die Kleine nicht (irgendwie haben meine Gasteltern das nicht Aupair-freundlich geplant ^^), somit hatte ich dann die Kleine den ganzen Tag. Aber das ist echt ne süße und manchmal hat sie auch einfach ewig geschlafen. Und weil die Woche der 4. Juli war, was hier der Nationalferiertag ist, habe ich sowieso nicht so viel gearbeitet. Am Dienstag kamen meine Gasteltern schon eher nach Hause und wir sind dann alle zu dem 4th of July Feuerwerk hier in Westchester gegangen. Was auch echt cool war.
Am Mittwoch, 4. Juli, hatte ich dann frei und ich bin mit Courtney nach NYC gefahren, weil wir uns das Feuerwerk angucken wollten und ein bisschen Sightseen wollten. Wir haben uns dann noch spontan mit einer Südafrikanerin getroffen, die Courtney von ihrer Trainingsschool kannte. Die war aber viel zu spät also waren wir etwas genervt und nachdem wir dann ca. 1 1/2 Stunden am Grand Central auf sie gewartet haben, haben wir beschlossen einfach schonmal vor zu gehen. Wir wollten nämlich aufs Rockefeller. Bis wir da angekommen waren war auch erstmal etwas Zeit vegangen, da wir nämlich nicht so die besten im Kartenlesen sind, was wir auch später nochmal unter Beweis gestellt haben. Am Rockefeller war auch überraschender Weise gar keine Schlange und wir waren innerhalb von 15 Minuten oben :) Und die Aussicht war einfach SUPER. Ich bin ja irgendwie ein totaler Fan von solchen "Städte von oben sehen Geschichten", keine Ahnung wieso, aber ich könnte mir das stundenlang angucken.

Danach haben wir dann endlich die andere Südafrikanerin getroffen (ich habe ihren Namen schon wieder vergessen, deswegen betitele ich sie jetzt immer so, das soll nicht kriminierend sein oder so). Wir wollten dann zum Central Park laufen. Und auf der Karte sah das auch gar nicht weit aus (war es vermutlich auch nicht), aber weil wir ja alle solche Experten sind, sind wir bestimmt 10 Blocks in die falsche Richtung gelaufen und haben somit dann ca. eine Stunde gebraucht um am Central Park anzukommen. In Folge dessen waren wir dann auch so fertig (es waren nämlich ca. 36 Grad im Schatten), dass wir uns im Central Park nur noch was kaltes zu trinken gekauft haben und dann in den Schatten gesetzt haben.
Diese Pause konnten wir leider nicht allzu lange genießen, weil wir ja noch das Feuerwerk sehen wollten. Da haben wir uns dann also zeitig auf den Weg gemacht und beschlossen ein Taxi zu nehmen, weil wir uns nicht nochmal verlaufen wollten. Das hat auch echt gut geklappt und der Taxifahrer hat uns dann zu einer Stelle am Hudson River gebracht, an dem Security war und Getränkestände und ein Park, sodass wir dachten, es wäre eine gute Stelle um das Feuerwerk zu sehen. Wir haben uns dann also notgedrungen in die Sonne gesetzt, da schon alle Schattenplätze besetzt waren und dann haben wir da ca. 3 Stunden gewartet und uns gelangweilt. Aber wir wollten ja das Feuerwerk sehen. Um ca. 20 nach 9 hat das dann auch endlich angefangen und was war? Wir konnten fast gar nichts sehen, weil es genau hinter einem Piergebäude war. ^^ Alle Leute, die in dem Park gewartet hatten waren echt sauer und die meisten sind dann auch schon ca. bei der Hälfte gegangen, wie wir dann auch. Wir mussten ja auch noch wieder den Zug vom Grand Central nehmen. Das Feuerwerk in NYC war dann also für uns eher nicht das Highlight des vierten Julis :D

Am Donnerstag habe ich dann normal gearbeitet und am Freitag waren meine Gasteltern dann zu Hause, weil meine Große in einem Theathercamp ist, wo sie jeden Freitag eine Aufführung haben. Da war ich dann mit allen und das war dann fast alles, was ich Freitag gearbeitet habe. Sehr entspannende Woche also.
Am Freitagabend habe ich mich mit Courtney getroffen und wir waren erst bei Applebees essen und dann beim Frozen Yogurt Laden hier. Der ist zwar sehr gut, aber irgendwie teurer, als die in Sacramento... nicht gut :D
Am Samstag war ich bei Courtney und wir haben Filme geguckt und sie wohnt echt nur ca. 1 Minute von Bill Clinton enfernt. Ich wusste ja, dass der auch in Chappaqua wohnt, aber dass sie so nah dran wohnt ist schon cool. Wir haben dann auf jeden Fall nur gechillt und Filme geguckt und dann sind wir Pizza essen gegangen und weil uns dann immer noch langweilig war, sind wir dann nochmal Frozen Jogurt essen gegangen.
Am Sonntag war ich dann recht spontan nochmal in NYC und bin da erst alleine nen bisschen am Times Square rumgelaufen und habe mich dann mit zwei anderen deutschen getroffen und wir sind nochmal etwas rumgelaufen.

Diese Woche hatte ich dann wieder die Kleine den ganzen Tag und die Große war in ihren Theater Camp. Was spannendes ist eigentlich nicht passiert. Dienstag war ich mit Anna mal wieder Frozen Jogurt essen und dann sind wir noch beim Starbucks vorbei um zu gucken, ob wer bei dem "StarbucksMeeting" ist und wir haben dann ein neues deutsches Apair, Sina, getroffen. Das war ganz nett.
Heute ist dann Freitag und gleich gehen wir wieder alle zu der Theater-Aufführung von der Großen, weswegen ich jetzt grade frei habe, weil meine Gastmutter nämlich zu Hause geblieben ist.


So, das war dann auch erstml alles. Vermutlich hätte ich da auch mehrer Blogeinträge draus machen können und dann wäre es etwas sturkuturierter gewordne, aber dann hätte ich es vermutlich nie alles geschrieben. :D
Mir geht es nach meinem Rematch auf jeden Fall sehr gut. Und jetzt muss ich mir übers Verlängern Gedanken machen...

2 Kommentare:

  1. Schoen, dass es dir so viel besser geht!
    Geniesse New York!

    Und in NYC, da koennt ihr ruhig auch mit der subway fahren, das ist nicht so kompliziert und billiger als ein Taxi.
    Ich hab grade mal geschaut und anscheinend haben sie leider die Tageskarten nicht mehr, die hab ich damals immer gerne benutzt.

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  2. Es ist toll zu hören wie gut es dir jetzt geht :) und meine Vorfreude auf New York steigt, wenn ich deinen Eintrag hier lese :) New York von oben angucken - Central Park :) :)

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