Sonntag, 23. Juni 2013

Ein abschließender Post

Ich bin jetzt schon fast zwei Monate wieder in Deutschland und ich weiß grade gar nicht, ob das hier überhaubt noch wen interessiert, aber ich dachte mir, ich lasse den Blog nicht komplett im Sand verlaufen und schreibe noch so etwas wie einen Abschluss.



Blick von Roosevelt Island
Als erstes muss ich ja eigentlich über meine letzten zwei Tage in NYC berichten... Da gibts aber eigentlich auch nicht soo viel spannendes. Ich habe versucht nochmal alle meine Lieblingsstellen zu besuchen und die Stellen zu sehen, die ich noch nicht gesehen hatte, aber unbedingt sehen wollte. So war ich dann nochmal im Central Park, auf Roosevelt Island, bin nochmal die Brooklyn Bridge gelaufen, war am Battery Park, am Bryant Park und habe viel Zeit am Times Square verbacht. Von letzterem bin ich zwar bekanntlich kein Fan, aber es ist nunmal der Ort, an dem am gleichen Tag Tickets für den Broadway günstig verkauft werden und da ich vor meinem letzten Besuch in NYC tatsächlich noch nicht am Broadway war (Potted Potter zähle ich jetzt mal nicht, dass war ja off-Broadway :P), musste ich da natürlich noch hin.
So leer ists im Central Park bei Regen
Deswegen habe ich mich am Montag auch pünktlich zur Öffnungszeit (die mir grade entfallen ist) an der Schlange angestellt und wie alle anderen ganz gespannt auf die Anzeige gestarrt um zu sehen, auf welche Show es an dem Tag wie viel Prozente gab. Entschieden habe ich mich dann für Newsies, ein Musical von Disney, was laut den Mitarbeitern der Ticketbox, die überall neben der Schlange standen und Tipps gaben, sehr gut sein sollte.
Mein letztes Bild aus den USA
Ich fands auch wirklich gut und habe mich dann dazu entschlossen am Dienstag (meinem letzten Tag in NYC) abends gleich nochmal eine Show zu sehen. So habe ich dann das ganze Spiel mit dem Anstellen am Dienstag wieder mitgemacht und mich in letzter Minute von der Frau hinter mir beeinflussen lassen und mir ein Ticket für das Musical Once gekauft. Und das war wirklich eine gute Entscheidung, das Musical war nämlich echt genial. Komplett anders als Newsies, bei dem wirklich viel Show war was eigentlich so war, wie ich mir ein Musical vorstelle. Bei Once haben die Darsteller dagegen alle Instrumente auf der Bühne live gespielt und das ganze Musical war ruhiger, was mir aber wirklich super gut gefallen hat. Somit hatte ich dann einen tollen letzten Abend in den USA, wo mein einziges Bedauern ist, dass ich es nicht in mehr Broadwayshows geschafft habe.

Am nächsten Tag habe ich dann viel Zeit am JFK verbracht, bevor ich dann nach Hause geflogen bin. Und das war wirklich ein komisches Gefühl zu wissen, dass ich bald zu Hause bin und die USA vermutlich erstmal eine Weile nicht mehr sehen werde. Ich habe mich aber auch sehr darauf gefreut meine Familie und meine Freunde wieder zu sehen.

Und jetzt bin ich tatsächlich schon fast zwei Monate wieder hier. Auf der einen Seite kommt es mir vor, als seie ich schon ewig hier und die Zeit als Au Pair kommt mir vor, als wäre sie Jahre her. Auf der anderen Seite wundern mich für Deutschland "normale" Sachen immer wieder. Das fängt schon mit so einfachen Sachen, wie der Größe des Milchkartons an (der ist wirklich winzig, im Vergleich zu den Standartgrößen in den USA).
Generell freue ich mich aber wieder hier zu sein, grade weil ich mich auch erinnere, dass mich am Ende schon einige Sachen gestört haben am Au Pair sein unf weil ich mich sehr aufs Studium freue. Endlich kann ich mal wieder meine Gehirnzellen anstrengen.
Ich bin aber froh, die Chance genutzt zu haben und meinen Traum als Au Pair in die USA zu gehen wahr werden gelassen habe und würde die Zeit auf keinen Fall vermissen wollen auch mit all den Höhen und Tiefen die ich über die 1 1/2 Jahre hatte.

Vielen Dank auch an alle, die meinen Blog über die Jahre verfolgt haben, vorallem auch an diejenigen, die ich nicht kenne.

PS Falls jemand Intresse hätte, könnte ich noch einen Post nachholen zu meinem Chicagotrip, also falls den jemand sehen will, wären Kommentare dazu gut :)

Sonntag, 28. April 2013

Ich bin wieder in NYC! :)

Blick auf Charlotte
Auch nachdem ich nun fast die Hälfte der USA gesehen habe, muss ich sagen, dass New York City mir doch besonders gefällt. Somit freue ich mich sehr, dass ich jetzt wieder hier bin. :)

Aber erstmal der Reihe nach. Gestern mussten Nadine und ich uns in Houston auf Grund des Checkouts um 11 schon dann auf den Weg zum Flughafen machen und waren somit viiel zu früh. Mein Flug nach NYC ging nämlich erst um 16 Uhr und Nadines Flug nach Deutschland sogar erst um 18:30. Somit hatten wir noch viel Zeit, die wir auf dem Flugagen totschlagen konnten. Und was haben wir gemacht? Postkarten geschrieben und bei Starbucks gesessen :D Es können sich jetzt also wieder ein paar Leute über Postkarten freuen. (Btw hat eigentlich jemals jemand eine Postkarte von mir aus NYC bekommen? Ich bin mir grade nicht so sicher, ob ich von hier je welche geschickt habe).
Blick auf Queens
Irgendwann musste ich dann auch zum Security Check gehen (wir sind natürlich mit verschiedenen Airlines geflogen) und wir mussten uns voneinander verabschieden. Das war natürlich schade, aber Deutschland ist ja klein, da wird man sich schon wieder sehen ;)
Für mich ging es dann auf jeden Fall auf Richtung NYC bzw. erstmal Richtung Charlotte, NYC da musste ich nämlich umsteigen. Nachdem ich dann ca. ewig unterwegs war bin ich spätabends auch mal in NYC angekommen, aber dann kam erst der wirklich spaßige Teil des Tages: meine Koffer zum Hostel transportieren. Ich bin in La Guardia gelandet und um von da zum Q4 Hostel in Queens zu kommen muss man erst nen Bus und dann die Subway nehmen. Der Bus war ja noch kein Problem, aber um zu der Subway zu gelangen muss man dann irgendwie doch recht viele Treppenstufen steigen und das ist mit zwei Koffern und einer Handtasche dann irgendwie etwas ungeschickt, vorallem wenn alle Koffer/Taschen sehr schwer sind. Glücklicherweise sind die Amis ja sehr hilfsbereit, und so ist Hilfe immer schnell herbeigeeillt, sobald jemand in der Nähe war. Das war aber leider nicht immer so und so bin ich dann irgendwann Nachts leicht genervt am Hostel angekommen.
Vorm Flatironbuilding
Manhatten

Heute war dann aber weitaus angenehmer.
Ich war schon recht früh wach, weil ich mir hier mit 5 anderen Mädels das Zimmer teile und irgendwelche schon mega früh recht laut waren. So habe ich mich schon eher auf den Weg nach Manhatten gemacht. Dort habe ich mich um 12 mit meiner 2 Gastfamilie getroffen. Da ich dafür aber viel zu früh war, bin ich erst noch etwas planlos durch die Gegend gelaufen und habe ein paar Fotos gemacht. Als die 12 Uhr dann um die Ecke kamen wurde ich doch etwas nervös, ich hatte meine alte Gastfamilie ja immerhin 6 Monate nicht mehr gesehen und das Ende war ja auch nicht das allerschönste, falls ihr euch erinnert... Das Treffen war aber auf jeden Fall sehr gut. Die Kinder scheinen sich sehr gefreut zu haben und mit meinen ehemaligen Gasteltern habe ich mich auch weiterhin gut verstanden. Wir waren erst in einem mexikanischen Restaurant essen und dann im Legostore am Rockefeller Center, bevor sie auch schon wieder zurück musste und ich mich mit Courtney getroffen habe. Als wir uns verabschiedet haben kam die kleine von den beiden Mädels (4 und 7) nochmal an und fragte, ob ich nicht wieder ihr Babysitter sein kein. Das war schon recht süß :) Es war auch auf jeden Fall schön, meine alte Gastfamilie nochmal gesehen zu haben.
Mit Courtney im Washington Square Park

Courtney habe ich dann in Grand Central getroffen. Es war richtig schön sie nochmal gesehen zu haben, irgendwie gehört sie zu meiner NYC Zeit einfach dazu :). Wir sind dann erst etwas planlos durch die Gegend gelaufen, bevor uns erst auf den Weg zum Flat Iron Building und dann zum Washington Square Park gemacht haben. Das waren beide Plätze an die ich nocheinmal hinwollte und es war sehr cool, dass heute mit ihr gemacht zu haben. Danach sind wir auch nur noch kurz durch Greenwich Village gelaufen bevor wir wieder zu Grand Central gelaufen sind und sich unsere Wege wieder getrennt haben :(.

Insgesamt war es aber ein super Tag in NYC und ich freue mich schon auf meine nächsten zwei. Morgen werde ich vermutlich versuchen eine günstige Karte für eine Broadwayshow zu bekommen. Mal sehen wie das so klappt :D Ich werde euch auf dem Laufenden halten.






Freitag, 26. April 2013

Wir haben es bis nach Texas geschafft! Oder auch: Das Ende eines Roadtrips

Texas!
Gestern machten wir uns dann also auf den Weg nach Texas. Der war wirklich nicht allzu spektatkulär.
Da wir ohne Frühstück gestartet sind, weil keins im Hotel inbegriffen war, sind wir nur ca. eine Stunde gefahren bevor wir zum Brunch bei "Ihop" angehalten haben, denn Nadine war vorher tatsächlich noch nie da. Und dass man nach einem Jahr USA nicht bei "Ihop" war kann ja nicht sein ;). "Ihop" steht für "International House of Pancakes", die haben aber viiel mehr als Pancakes und sind auch nicht wirklich international. Also keine Ahnung, wo der Name herkommt. Gut schmeckts da aber und teuer ists auch nicht :)
Nachdem wir uns dort dann gestärkt hatten, sind wir einfach weiter auf dem Highway Richtung Texas gefahren, was wirklich wahrlich unspektatkulär war. Der einzig nenneswerte Stop war am Welcome Center in Texas und dort gab es noch nichtmal freien Kaffee! Damit war der erste Eindruck von Texas schonmal versaut :D
Wir sind dann auch nur noch bis zum Hotel gefahren und waren dann zu abend essen und das wars dann auch eigentlich schon mit unserem Tag.

Meilenstand bei Abgabe des Autos
Heute morgen haben wir als ertes unser Auto zurückgebracht, was schon irgendwie komisch war. Wir haben da ja die letzten Wochen schon viel Zeit drin verbracht (hat man auch daran gemerkt, dass wir das gestern erstmal eine halbe Stunde lang entmüllen mussten :D). Die Rückgabe war aber sehr einfach und schnell.
Da wir das Auto intelligenter weise am Flughafen zurückgeben mussten, sind wir danach mit dem Bus von dort aus nach Downtown Houston gefahren. Da wir beide gestern keine wirkliche Lust zum Planen hatten, haben wir einfach mal nichts geplant gehabt und sind relativ planlos durch Houston gelaufen heute.
Downtown Houston #1
Wir haben ein paar gute Blicke auf die Skyline erhaschen können und durch einen Besuch bei Starbucks über Tripadvisor rausfinden können, dass es freie Skydecks in Bankcentren gibt. Auf einem davon waren wir dann auch und das war auch recht cool anzusehen. Dennoch waren wir nicht zu begeistert von Houston und es war auch sehr schwül draußen, also nicht angenehm. Als wir dann zufällig bei einem Kino vorbeikamen, haben wir uns dann spontan dazu entschieden doch einfach nochmal einen Film gucken zu gehen und haben dann ""The Big Wedding" geguckt, der auch ganz witzig war.

Downtown Houston #2
Danach sind wir dann nur noch mit dem Bus wieder zurück zum Hotel gefahren und haben dann gepackt, was doch irgendwie einege Zeit gedauert hat, aber jetzt haben wir alles verstaut und auch niemand dürfte Übergepäck haben, aber darüber berichte ich dann morgen oder übermorgen mehr ;)

Morgen trennen sich auch Nadine und mein Weg. Nadine wird von hier aus direkt nach Deutschland fliegen und ich fliege noch für ein paar Tage nach NYC bevor ich auch nach Hause fliegen werden. Auf die Tage in NYC freue ich mich schon sehr. Sonntag werde ich mich vermutlich mit Gastfamilie #2 treffen. Mal sehen, wie das so läuft. Ich werde auf jeden Fall versuchen weiter zu berichten.





Mittwoch, 24. April 2013

New Orleans ist zu cool zum Bloggen

Ich bin in Lousianna!
Montag morgen haben wir uns dann wie schon angekündigt auf den Weg nach New Orleans gemacht.
Der Weg war eher unspektakulär und wir haben außer an dem "Louisianna-Welcome Center" keinen weitern Stop gemacht. Dort gab es wieder freien Kaffe (yay) und uns wurden von den sehr netten Mitarbeitern auch ein paar gute Tipps fürs Sightseeing in New Orleans gegeben.

Unser erster Blick auf Downtown
Da wir nur den einen Stop hatten und der Weg von unserem Schlafplatz in Mississippi nach New Orleans generell nicht so weit war, waren wir schon Mittags in New Orleans, haben dann im Hostel eingecheckt und haben uns dann auf den Weg ins French Quarter gemacht.
Dort ist es wirklich sehr schön und komplett anders als in andern Großstädten. Da wir kurz vorm verhungern waren haben wir als erstes eine Lunchbreak gemacht und sind im Anschluss noch "zickzack" durchs Viertel gelaufen. New Orleans ist nämlich in einem "Tabellensystem" (ich weiß grade gar nicht, ob man das in Deutschland so sagt, aber es sind halt alles grade straßen, die einander kreuzen) angelegt und so recht einfach zu durschauen. Im French Quarter gibt es viele Shops für Touris aber auch viele Galerien, was sehr schön anzusehen ist. Wir sind auch an einigen kleinen Parks vorbeigekommen.

Straßenmusiker im French Quarter
Am Jackson Square
New Orleans ist ja für seine Musik bekannt und schon tagsüber standen an vielen Ecken Straßenmusiker und haben wirklich gute Musik gespielt. Im "Cafe Du Monde" hatten wir dann unsere erste richtige New Orleans Spezialität was das Essen angeht, nämlich ein bzw. drei Beignets. Das sind französische Donuts, die in Puderzucker gedippt werden und wirklich sehr gut schmecken, wenn sie auch sehr süß sind. Im Anschluss haben wir einen Blick auf den Mississippi River erhascht, sind durch den French Market geschlendert und dann noch weiter durchs French Quarter gelaufen und haben eine Pause im Louis Armstrong Park gemacht, bevor wir uns auf den Weg zur "Frenchmen-Street" gemacht haben. Das ist hier DIE Ecke für Musik.
Straße im French Quarter
Wir hatten am Tag zweimal den Tipp bekommen in die Bar/Lounge "Snug Harbor" zu gehen und so haben wir das dann auch gemacht. Dort haben wir dann in wirklich sehr netter Atmospäre eine Jazz Sängerin gehört, was wirklich ein tolles Erlebnis war. Danach waren wir dann aber erst Recht spät im Hostel, sodass ich dann das Schlafen dem Bloggen vorgezogen habe und ihr habe leider keinen Eintrag bekommen.




Lafayete Friedhof
Den nächsten Tag (Dienstag), haben wir mit einem Besuch im Garden District gestartet. Das ist ein Viertel hier in dem hautsächlich sehr schöne Wohnhäuser sind, aber auch ein großer Friedhof. Da New Orleans sehr tief liegt und der Boden  sehr feucht ist gibt es hier keine herkömmlichen Friedhofe, sondern die Leichen werden in Mausoleen beerdigt, was wirklich sehr beeindruckend aussieht. 
Nachdem wir auf dem Friedhof etwas rumgelaufen sind, sind wir erst noch etwas durch den Garden District gelaufen und haben uns die schönen Häuser angeguckt und uns vorgestellt, wir würden dort leben. Es wurde dann aber auch Lunchtime und wir wurden hungrig. Da das in der Ecke grade nicht so nach vielen Restaurants oder anderweitigen Plätzen zum Essen gab, sind wir mit der Straßenbahn wieder zurück ins French Quarter gefahren und haben uns dort etwas zu essen gesucht. Es gab dann ein traditionelles New Orleans Sandwich (New Orleans ist neben der Musik auch für sein Essen bekannt). Im Anschluss daran sind zum City Park gefahren und sind dort etwas lang gelaufen.
Im Garden District
Danach war auch schon ein Großteil des Tages vorbei und wir sind wieder zum Hostel gefahren, eigentlich um nur kurz den Plan für den nächsten Tag aufzustellen und dann wieder wegzugehen. Den Plan für heute (Mittwoch) aufzustellen gestalltete sich aber als schwerer als angenommen. Wir hatten in dem Hostel nämlich nur zwei Nächste gebucht und wollten eigentlich schon heute nach Texas fahren. Aber wir wollten auch nicht wirklich zwei ganze Tage in Houston sein, weil uns das zu viel erschien. Erst hatten wir dann nach einem Zwischenstop in der Mitte geguckt, aber da gab es irgendwie nichts schönes, so haben wir uns dann für eine weitere Nacht in New Orleans entschieden. Dort ein neues Hotel zu finden (das Hostel war dann nämlich voll) gestaltete, sich aber auch als schwieriger. Das Ganze mussten wir auch in der Küche des Hostels machen, denn das war der einzige Ort, an dem das Internet wirklich funktioniert hat. Dort haben wir dann noch drei weitere deutsche Mädels getroffen, die auch grade einen Raodtrip machen allerdings nach Las Vegas und mit denen hatten wir uns dann verquatscht. So war es dann irgendwann auch zu spät zum weggehen für uns und auch für mich zum Bloggen.  Deswegen gab es gestern schon wieder keinen Blogeintrag, sorry.

Im Lafayette Square
Heute haben wir es dann langsamer angehen lassen, da wir ja einen Tag extra hatten sozusagen. Gestartet haben wir mit einem Frühstück im Hostel. Das ist da immer draußen und da sah es am Himmer schon bedenklich dunkel aus und man hörte immer wieder Donner. Wir haben uns dann erstmal geärgert, dass wir das Wetter nicht gecheckt hatten, bevor wir uns für den weiteren Tag in New Orleans entschieden hatten, aber ändern konnten wirs dann auch nicht mehr. Wir haben dann erstmal unsere Sachen gepackt und sind ins neue Hotel gezogen, wobei es dann auch angefangen hat zu schütten. Das neue Hotel ist aberst richtig schick und gut gelegen. Erst haben wir dann mal drarauf gewartet, dass es aufhört zu regenen, was aber nicht so wirklich geklappt hat. Daraufhin haben wir uns dann überlegt, dass es ja eigentlich perfektes Museumswetter ist. (Den eigentliche Plan einen Park und noch einen Friedhof anzugucken haben wir bei dem Wetter mal übern Haufen geworfen). So sind wir dann nach einen schnellen Lunch in einem von Tripadvisor empfohlenen Restaurant ins World War Two Museum gegangen, was direkt um die Ecke vom Hotel ist. Das war auch wirklich interessant und wir haben gut ein paar Stunden rumbekommen.
Als wir mit dem Museum durch waren, bzw. es geschlossen hat haben wir uns auf den Weg zum Lafayette-Square gemacht, an dem es jeden Mittwoch Live Musik gibt. Glücklicherweise war es nur noch verneinzelt am stippeln, sodass wir uns dort gut etwas aufhalten konnten und die Musik war auch wirklich gut. Nach einiger Zeit wurde es nur etwas kalt, sodass wir uns auf die Suche nach was zu Essen gemacht haben. Und wir sind wieder im French Quarter gelandet und haben unser vermutlich letztes New Orleans typische Mahl zu uns genommen.
Danach war es dann auch schon wieder recht spät und vorallem kalt, sodass wir uns auf den Weg ins Hotel gemacht haben und dann habe ich ganz pflichtbewusst sofort angefangen meinen Blogeintrag zu schreiben. ;)

Morgen machen wir uns auf den Weg zu unserem letzten gemeinsamen Stop Houston, Texas. New Orleans hinter uns zu lassen wird auf jeden Fall schade sein, da es mir hier wirklich gut gefallen hat und der Roadtrip dem Ende auch mit schnellen Schritten naht.

Sonntag, 21. April 2013

Kleinstadthopping in Alabama und Mississippi

Gestartet sind wir heute in Fairhope, Alabama. Nachdem wir dort Frühstück im Hotel gegessen hatten, haben wir uns auf den Weg Richtung Downtown Fairhope gemacht. Leider hatten wir nicht bedacht, dass es Sonntag war und Fairhope wirklich eine Kleinstadt ist... Somit hatten dann alle Geschäfte zu und es sah sehr verlassen aus.
Wir haben dann nur ein paar Fotos gemacht und sind etwas durch die Straßen gelaufen, bevor wir uns auf den Weg zu der zweiten Stadt des Tage gemacht haben Mobile, Alabama. Das ist die nächst größere Stadt von Fairhope aus...

Meine Gastmutter in Virginia meinte schon, dass Mobile nicht wirklich toll war, als sie da vor 30 Jahren mal war, ich wollte ihr aber nicht so wirklich glauben und wir sind trotzdem hin. Jetzt muss ich aber sagen, dass sie recht hatte.
Hier gibt es leckeres Essen
Wir hatten gestern im Welcome Center von Alabama eine Karte von Downtown Mobile mitgenommen und sind dann anhand von der etwas durch die Straßen gelaufen. Teilweise sah es dort wirklich wie in einer Geisterstadt aus, weil dort viele Geschäfte leer standen und auch keine Menschen auf den Straßen waren. Nach einigen rumgelaufe haben wir dann aber doch noch eine halbwegs belebte Straße gefunden an der es einige Cafes und Restaurants gab, wo wir dann auch ein sehr leckeres Mittagessen hatten.


Geisterstadt Mobile?











Schönes Haus in Mississippi
Im Anschluss daran sind wir aber auch so ziemlich sofort weitergefahren nach Bionox, Mississippi. Als erstes haben wir wieder im Welcome Center angehalten, wo es sogar Kaffee für umsonst gab. Das hat mich natürlich sehr gefreut und mir Mississippi sofort sympatisch gemacht ;). Wir sind dann recht früh am Hotel angekommen und sind dann irgendwann weiter und haben noch mit dem Auto etwas die Gegend erkundigt.
Auch hier sah es teilweise geisterstadt-artig aus und wir haben nicht wirklich schöne Orte zum Langlaufen gefunden. Das einzig schöne war das Meer und vereinzelt ein paar schöne Häuser.

Morgen geht es dann auf nach New Orleans, worauf ich mich schon wieder sehr freue und wo es mir dann hoffentlich auch wieder besser gefällt.

Samstag, 20. April 2013

Sweet Home Alabama

Heute sind wir dann also nach Alabama gefahren.
Die Fahrt an sich war laang. Wir sind um 9:20 losgefahren (angepeilt war 8:30 :D) und angekommen sind wir um 5 Uhr Ortszeit. Wie mir dann kurz bevor wir in Alabama angkeommen sind aufgefallen ist, sind die hier eine Stunde hinter der Ostküste. Jeden Falls war das eine Lange Zeit im Auto und wir haben auch nur eine Minimittagspause gemacht.

Darüber, dass wir Florida hinter uns gelassen haben, waren wir aber beide nicht allzu traurig. Florida hat zwar gutes Wetter und Palmen und Meer, aber das ist dann auch irgendwie schon das einzig schöne an Florida. Jeden Falls von den Teilen her, die wir jetzt gesehen haben. (Ok, Key West war schön). Aber generell hat es mich einfach zu sehr an Spanien erinnert mit den vielen Touristen, den vielen Souvernirshops und den vielen spanisch sprechenden Menschen. Dazu kommt, dass es fast keine schönen alten Gebäude gibt, sondern nur neue und dann am besten noch nur Strip Malls. Das ist für einen Raodtrip ja wirklich keine schöne Kulisse. Es ist auch übrigens wirklich eindeutig anzuzweifeln, dass Florida der "Sunshine-State" ist. Ganz nach dem Verlauf der letzten Woche hat Florida uns nämlich auch wieder mit Regen verabschiedet und die Temperaturen sind im Laufe unserer Fahrt sogar bis auf 12 Grad gefallen, wo uns in unseren T-Shirt und Shorts dann doch etwas kalt war. Zum Glück wurde es aber Richtung Alabama etwas wärmer.

Ich bin auf jeden Fall sehr froh jetzt in Alabama zu sein. Aus irgendeinem Grund, wollte ich unbedingt nach Alabama (ich glaube ich habe den Film "Sweet Home Alabama" zu oft geguckt :D). Zugegebener Maßen haben wir noch nicht viel von Alabama gesehen, aber das was wir gesehen haben gefällt mir sehr.
Wir übernachten in der Kleinstadt Fairhope und haben heute Abend Nadines Geburtstagsessen nachgeholt und waren beim Asiaten, wo es sehr lecker war :)
Danach sind wir noch etwas planlos durch Fairhope gefahren und sind dann durch zu Zufall beim Pier geladnet, wo grade die Sonne untergegangen war und es sehr schön aussah. Das Foto wurde freundlicherweise von Nadine zur Verfügung gestellt, da ich meine Kamera vergessen hatte...

Da es hier aber weitaus kälter ist als in Florida, war es dann doch etwas frisch und wir haben uns wieder auf den Weg ins Hotel gemacht.

Freitag, 19. April 2013

Wir waren in Hogwarts!

Am Eingang zu Hogsmead
Heute war der Tag der Tage, wir sind zu den "Islands of Adventure" von den Universal Studios gefahren.
Der hat heute passender weise schon um 8 Uhr aufgemacht, was uns natürlich sehr gefreut hat...
Wir waren aber sehr vorbildlich um 8:03 Uhr da. Und selbst da waren schon recht viele Menschen dort.
Da ja, wie schon angekündigt unser Hauptgrund überhaubt in den Park zu gehen, der Harry Potter Teil war, sind wir ohne groß anzuhalten sofort zu dem Teil gerast. So wie es aussah, war das aber der Teil, der meisten Besucher, denn alles strömte in die gleiche Richtung. Trotzdem war es gut, dass wir dort zuerst hin sind. Später wurde es nämlich richtig voll dort, ganz zu schweigen von sehr heiß.

Bereit nach Hogwarts zu fahren
Wir waren sofort komplett begeistert, von dem Harry Potter Teil des Parks. Er ist zwar nicht besonders riesig, aber sehr schön gemacht. Als erstes haben wir natürlich ein paar Fotos gemacht und dann sind wir einfach einmal von vorne bis hinten durch "Hogsmead" entlanggelaufen. Am Ende von "Hogsmead" ist man in Hogwarts gelandet. In dem Schloss verbirgt sich eine Art Achterbahn und um zu dieser zu gelangen muss man erst durchs Gewächshaus gehen und dann durch halb Holgwarts. Der Gang war super gemacht (und da wir das ganze am Ende nochmal gemacht haben und dann schlauer waren als vorher, hat Nadine ihre Kamera dann mitgenommen und Fotos vom inneren gemacht, die ich euch hier großzügiger Weise zeigen darf). So verging die Wartezeit auf jeden Fall wie im Flug. Unterandem gab es eine Projektion von Harry, Ron und Hermine, die uns aus dem Schloss schmugeln wollten. Dies gestaltet sich dann als sehr aufregend. Man wird viel durch die Luft gewirbelt, trifft auf einen Drachen, Dementoren und eine Riesenspinne und man fliegt durch ein Quidditchspiel. Die Farhrt(bzw. der Flug) hat echt Spaß gemacht, sonst hätten wir es ja auch nicht zweimal gemacht :D.

Danach habe ich mir ein Butterbier gegönnt und Nadine sich einen Kürbissaft. Beide waren wir mit unseren Getränken nicht wirklich zufrieden. Den Geschmack des Butterbieres kann ich gar nicht wirklich beschreiben, es war auf jeden Fall sehr süß. Ich habe dann auch den Rest weggekippt, aber jetzt habe ich einen schönen Souvenir-Becher :) Der Kürbissaft war auch sehr süß. Zwar lecker, aber die ganze Flasche konnten wir dann auch nicht trinken und ich glaube Nadine hat sogar immer noch welchen irgendwo, nachdem wir schon versucht haben ihn mit Eiswürfeln zu verdünnen. Im Anschluss sind wir dann etwas durch die Winkelgasse gegangen und haben in den Läden gestöbert.
In Ollivanders Zauberstabladen
 Das war auch sehr cool. Wir waren unter anderem im Shop von Ollivander, in dem es eine 5 Minütige Vorführung gab, bei der ein Junge sich einen Zauberstab ausgesucht hat, bzw. der Zauberstab sich den Jungen ausgesucht hat. Das war sehr süß gemacht, man musste nur recht lange anstehen, weil imme rnur ca. 25 Leute in den Laden konnten und natürlich weitaus mehr die Show sehen wollten. Kaufen konnte man die Zauberstäbe aber auch noch in einem größeren Laden gleich nebenan. Dort ging das mit dem Auswählen des Zaubestabes aber etwas anders. Die Mitarbeiter (übrigens in der ganzen Winkelgasse schön als Zauberer verkleidet) haben einen einfach nach dem Geburtstag gefragt und dann an Hand des Datums einen Zauberstab ausgewählt. Wenn einem dieser nicht gefiel, wurde man aber nicht gezwungen den zu kaufen, sondern konnte sich auch einen anderen aussuchen. Dieses Problem hatte nämlich das Mädel vor mir in der Reihne. Und nein, ich habe mir keinen Zaubersta gekauft :D Ich wollte aber dennoch gerne wissen, welcher "meiner" gewesen wäre ;).
Wir waren auch im Scherzartikelladen und im Süßigkeitenladen.
Scherzartikelladen
Lunch hatten wir dann im "3 Besen", wo das Flair besser war, als das Essen. Damit hatten wir dann auch schon alle Attraktionen im Harry Potter Teil besucht, bzw. die, die wir besuchen wollten. Es gab nämlich noch eine Achterbahn, die sich "Dragon-Challenge" nennt und SEHR angsteinflössend aussah. Also ich bin ja sowieso nicht so der Fan von Achterbahnen und solchem Krams und Nadine scheinbar auch nicht, wie sich rausstellte, aber die hatte bestimmt 3,4 Loopings und all solche Sachen. Die haben wir dann lieber ausgelassen.













Dafür haben wir uns nach dem Harry Potter Teil noch den Rest des Parkes angeguckt und dort noch spaßige Sachen gefunden. Wir haben unter anderem noch ein "Jurrasic-Park Adventure" gemacht, bei dem man etwas durch das Wasser gedümpelt ist und auch etwas nass gespritzt worden ist. Und dann haben wir noch eine super Wasserbahn im Comic Teil gefunden. Da mussten wir auch bestimmt 30-40 Minuten für anstehen und wir wurden komplett nass. Das war bei dem Wetter aber super. In dem Teil sind wir auch noch in einen Spiderman-Simulator gegangen, bei dem wir durch New York gewirbelt worden sind. Das war auch ziemlich cool.
Nach der Fahrt in der Wasserbahn im Hintergrund
Danach sind wir dann noch in so eine "Lost-World" Vorstellung gegangen, für die wir auch wieder ewig anstehen mussten und die dann im Endeffekt echt blöde war. Aber naja.
Durch den Dr. Seuss Teil sind wir auch noch gelaufen und der war auch echt süß gemacht.
Das waren glaube ich auch schon alle Sachen, die wir da gemacht haben. Am Ende sind wir nochmal in den Harry Potter Teil gegangen und haben, wie ja schon erwähnt, die Hogwartsachterbahn nochmal gemacht. Währenddessen hat es aber angefangen zu Regenen und irgendwann war es dann nur noch am schütten und wir wurden das zweite Mal für den Tag komplett nass. Danach sind wir dann auch gegangen :D













Der Harry Potter Teil war auf jeden Fall das Highlight unseres Besuches und ohne den wäre ich mir nicht sicher, ob ich den Park wirklich gut gefunden hätte. So war es aber ein super Tag und wir werden heute Abend tot ins Bett fallen, bevor wir dann morgen 8 Stunden nach Alabama fahren werden.