Mittwoch, 12. Dezember 2012

Titellos

Ich habe hier grade echt lange gesessen und über einen Titel nachgedacht, aber mir fällt nichts ein, was die letzten zwei Monate passend zusammen fassen würde...
Erstmal bin ich wohl auch alles meinen Lesern eine Entschuldigung schuldig, da ich mich so lange nicht gemeldet habe... Ich habe auch nicht mal einen triftigen Grund dafür. Es ist nur nicht soo viel passiert, dass ich den einzelnen Sachen einen Post hätte widmen wollen, wobei es jetzt dann doch wieder so viel ist, dass ich nicht weiß, wie ich das alles in einen packen soll, geschweige denn, womit ich anfangen soll (ihr denkt jetzt bestimmt alle "selber Schuld!").

Hier bei meiner Familie in Warrenton, VA geht es mir jeden Falls noch sehr gut. Ich verstehe mich sehr gut mit meiner Gastmutter, auch wenn ich jedes Mal, wenn ich auf andere Au Pairs hier aus der Gegend treffe gefragt werde, ob es mir auch gut geht hier. Die zwei vorherigen Au Pairs, die meine Gastfamilie hatte (beide endeten im Rematch) haben wohl nicht so tolle Sachen über meine Gastfamilie erzählt. Um nur mal ein Beispiel zu nennen: Das Au Pair, was vor mir da war, war nicht so gut im englischen und ist wohl des öfteren nicht zur Arbeit erschienen und dann meinte meine Gastmutter. dass sie sie feuern (in englisch "to fire") würde. Daraufhin ist dann wohl das Au Pair losgezogen und hat jedem erzählt, dass meine Gastmutter angedroht hätte sie zu erschießen... Und das ist nur ein Beispiel. Ich kann mich aber nicht beklagen und komme mit meiner Gastmutter sehr gut klar und auch mit den Kindern ist alles gut.

unsere Kunstwerke
Um mal zu den etwas interessanteren Ereignissen zu kommen, berichte ich mal von meiner Erfahrung mit dem Hurricane Sandy. Auch wenn die weitaus weniger schlimm waren, als wenn ich noch in Mt. Kisco gewesen wäre. Hier hatten wir einen Tag seehr starken Regen und Wind, sodass die Kinder auch keine Schule hatten. Meine Gastmutter und ich haben einfach einen "pumkin-day" drauß gemacht und sind mit den Kindern los, Kürbisse kaufen, die aushölen und haben dann Pumpkinpie gemacht. Den ganzen Tag meinte meine Gastmutter schon, dass sie Angst hätte, dass der Strom ausgehen würde und tatsächlich gegen 6 Uhr abends (Dinner hatte grade fertig gekocht) gehen alle Lichter aus und wir hatten ein Dinner bei Kerzenschein bevor wir alle für 3 Tage (bis der Strom wieder kam) zu dem Freund meiner Gastmutter gezogen sind. Das waren 3 sehr abenteuerliche Tage, es war nämlich genau über Halloween, was bei unseren Kindern leider ausgefallen ist. Meine Gastmutter hatte nämlich keine Lust darauf und hat den Kindern dann einen "Dea" von 8 großen Schokoladentafeln angeboten, wenn sie nicht rausgehen wollen zum "Trick or Treat".

Ich und die Kinder vor den Niagarafällen
Die nächste interessante Sache die mir einfällt wäre Thanksgiving, was ich dieses Jahr mit meiner Gastfamilie in Kanada, bei den Eltern meiner Gastmutter verbracht habe. Wir sind mit dem Auto hingefahren und die Fahrt war weitaus angenehmer als befürchtet. Die Tage in Kanada waren auch sehr schön, mit vielem guten Essen. Auf der Rückfahrt sind wir noch bei den Niagarafällen vorbei gefahren und es war sehr beeindruckend die zu sehen, auch wenn es an dem Tag leider sehr nebelig war, sodass ich leider nicht allzu viel wirklich gesehen habe :D

Das Wochenende vor letztem (sprich das erste im Dezember) habe ich einen Wochenendkurs in Baltimore gemacht, sodass ich jetzt mit meinem ganzen Collegekram fertig bin und mich darum nicht mehr kümmern muss.

Sonst habe ich hier schon ein paar nette andere Au Pairs kennen gelernt, auch wenn keines hier aus Warrentin direkt kommt, aber das ist schon ok. Zwei der Wochenenden, an denen ich hier war, war eine gute Freundin meiner Gastmutter mit ihren zwei Kindern und ihrem deutschen Au Pair hier, und die Wochenenden waren immer sehr spaßig.

Jetzt weiß ich auch schon gar nicht mehr, was ich alles berichten soll, weil hier wirklich nicht allzuviel spannendes passiert... Ich mache viel mit meiner Gastmutter in der Zeit wo ich nicht arbeite, weil sie ja auch nicht wirklich arbeitet und dann verbringen wir viel Zeit beim einkaufen oder bei irgendwelchen Aktivitäten von den Kindern in der Schule.

Nächstes Wochenende werde ich nach NYC fahren, um mir den Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center anzu gucken und darauf freue ich mich schon sehr, da ich es doch schon ziemlich vermisse, so nah an NYC zu wohnen und immer die Möglichkeit zu haben "mal grade" hinzufahren. (aber dem war ich mir ja schon vor dem Matchen bewusst, also kann ich mich jetzt nicht beschweren).

Ich hoffe, der nächste Eintrag wird nicht allzulange auf sich warten lassen, aber nach dem Wochenende habe ich hoffentlich viel zu berichten.

Samstag, 6. Oktober 2012

Und wieder ein neuer Anfang

Nachdem ich jetzt tatsächlich schon eine Woche bei meiner neuen Gastfamilie bin, ist es doch dann auch mal Zeit für einen neuen Blogeintrag.
Damit habe ich, die ganze Spannung eigentlich schon vorweggenommen, denn ich habe eine neue Gastfamilie gefunden und wohne nun bei einer Single-mom in Virginia, mit 3 Kindern.

Die Suche nach der Familie für meine Verlängerung gestaltete, sich aber weitaus schwieriger als erwartet. Ich weiß grade nicht, ob ich das hier mal geschrieben hatte, aber ich verlängere ja "nur" für 6 Monate, um pünktlich für die Uni und alles wieder in Deutschland zu sein. Und das scheint für viele Familien ein großes Problem gewesen zu sein. Über die Anzahl an Vorschlägen kann ich mich nämlich echt nicht beschweren. Ich war ca. 5 Wochen freigeschaltet und hatte insgesamt 16 Familienvorschläge (keine Bange, ich werde nicht von allen ausführlich berichten). Gematched habe ich dann am Ende mit Vorschlag Nummer 16, wo es dann auch schon knapp war und ich schon einen "Notfallreisemonat"-geplant hatte.
Aber ich versuche mal alles von Anfang an zu erzählen ohne zu genau ins Detail zu gehen.
Angefangen hat alles, damit, dass ich freigeschaltet wurde (was für eine Neuigkeit) und direkt am nächsten Tag hatte ich schon einen sehr nett klingenden Vorschlag aus Hartford, CT mit dem ich auch mehrmals geskyped habe und auch fast gematched habe. Sie hatten mir schon gesagt, dass sie mit mir matchen würden und meiner Gastmutter auch, haben sich dann aber im Endeffekt für ein anderes Au Pair entschieden, dass länger als 6 Monate bleiben konnte (da fing das Drama schon an). Es folgten aber schnell neue Vorschläge, die zum Teil ich abgelehnt habe, entweder weil ich kein Auto zur Verfügung hatte und mich das in Mt. Kisco schon sehr genervt hat oder weil mich deren Profil sonst nicht so umgehaunen hat und ich ja nicht blokiert werden wollte von denen (für alle, die nicht so bewandert sind, mit den AuPairRegeln: Wenn man freigeschaltet ist, können immer nur 2 Familien zur gleichen Zeit bei einem im Profil sein. Das heisst, man kann immer nur von 2 Familien gleichzeitig die Kontaktinformationen sehen). Teilweise haben sie mir abgesagt oder sich einfach erst gar nicht bei mir gemeldet.
Drei Wochen vor meinem Programmende hatte ich zwei Familien aus der größeren NYC-area in meinem Profil, was mich natürlich sehr gefreut hat, da ich gerne in der Nähe von NYC geblieben wäre. Mit beiden hatte ich auch viel Konakt und eine von denen habe ich sogar getroffen, aber sie haben sich im Endeffekt beide für andere Au Pairs entschieden. Danach war bei mir der Frust dann groß. Ich hatte zwar regelmäßig noch neue Vorschläge, aber entweder passte die Location nicht (eine Familie war aus der Nähe von Sacramento und da wollte ich nun wirklich nicht wieder hin) oder sie haben mir nur eine Mail geschrieben, ob ich nicht vielleicht doch länger als sechs Monate verlängern könnte...
Ich hatte schon fast aufgegeben und Au Pair Care (meine Au Pair Agentur) auch. Denn ca. 1,5 Wochen vor meinem Programmende habe ich eine Email von denen bekommen, dass ich doch bitte einen Rückflug buchen solle, wenn ich nicht bald eine Familie gefunden habe. Glücklicherweise hatte ich dann aber noch einen Vorschlag aus Warrenton, Virginia, der dann meine neue Gastfamilie geworden ist.
Zwischendurch wurde es aber bei meiner damals aktuellen Gastfamilie etwas misteriös (wie sollte es auch anders sein?!). Jeden Falls wollte meine Gastmutter unbedingt, dass ich schon aus dem Haus raus bin, bevor mein Jahr zu ende ist. Mit der tollen Begründung, dass es erstens für den neuen Babysitter einfacher ist, wenn ich nicht mehr da bin und zweitens, dass sie ein Fittnessgerät geleifert bekommen, was in meinen Raum sollte. Da meine Betreuerin von Au Pair Care natürlich genau zu dem Zeitpunkt im Urlaub war, hatten wir da schon wieder etwas Drama. Im Endeffekt habe ich aber noch rechtzeitig mit der Familie aus Virginia gematched und habe dann eine Nacht bei einer Freundin geschlafen, bevor ich letzten Samstag mit dem Bus von NYY nach Washington gefahren bin und da dann von meiner neuen Gastmutter, ihrem Freund und dessen 20jähriger Tochter abgeholt worden bin.

Und jetzt bin ich schon seit einer Woche hier und wohne auf einer Farm in Warrenton, Virginia mit 3 Hunden, 1 Katze, 3 Schweinen und ca. 25 Hühnern. Aufpassen tue ich auf zwei 6jährige Zwillingsmädels und einen fast 8 jährigen Jungen. Bisher gefällt es mir hier echt gut. Die Mutter ist total nett und die Kinder scheinen sehr gut erzogen zu sein. Weitaus besser, als die vorherigen. Ich habe mich auch schon recht gut eingelebt, nur müssen wir noch die Sache mit meinem Führerschein klären, und somit ist mir im Moment etwas langweilig. Besonders da die Kinder auch von 8 bis ca. 4 in der Schule sind und ich somit den ganzen Tag quasi auch nichts zu tuen habe. Naja aber das wird schon noch.
Ich werde euch auf dem laufenden halten und versuchen, mit dem nächsten Blogeintrag nicht allzu lange zu warten.

Sonntag, 16. September 2012

Sightseeing in NYC

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, hat NYC sich langsam aber sicher auf den Platz meiner Lieblingsstadt hochgeschlichen. Wie genau das passiert ist, kann ich euch auch nicht sagen, war ich doch vor ca. einem Jahr bei der Orientation sehr enttäuscht von NYC. Aber nach all der Zeit, die ich dort in der letzten Zeit verbracht habe, muss mich die Besonderheit der Stadt einfach mitgenommen haben. Das tolle an NYC ist, dass man einfach nie alles gesehen haben kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass man selbst wenn man für mehrere Jahre in NYC lebt, man vermutlich trotzdem nicht alles von der Stadt sehen würde. Es gibt dort einfach zu viel zu tun und sehen und erleben. Wobei ich sagen muss, dass ich die meisten Touri-Sachen jetzt langsam durch habe.

Blick auf die Westside vom Reservoir aus
Nachdem ich letztes Wochenende einen seehr (auch schon viel zu) entspannenden Samstag hatte, war ich am Sonntag mit Courtney im Central Park und wir sind einmal in Schleifen vom Süd-Ost-Ende zum Nord-West-Ende gelaufen, sprich einmal durch den ganzen Park. Das hat uns auch fast den ganzen Tag gedauert, aber so kann ich wenigstens Sagen, dass ich so gut wie alles im Central Park gesehen habe.  Das Wetter war super, nicht schwül, aber sonnig und echt angenehm und somit war das ein wirklich schöner Sonntag. Danach waren wir noch in der Hillsong Church in Manhatten, Courtney geht da jeden Sonntag hin und ich dachte mir, ich komme einfach mal mit, wenn ich sowieso schon fast da bin und es war auch echt ein Erlebnis. Der Gottesdienst ist mehr wie ein Konzert aufgebaut und es waren auch fast nur junge Leute da. Es war komplett anders, als Kirche, wie ich es aus Deutschland kenne.

Diesen Freitag habe ich dann spontan ab 8:45 morgens frei gehabt und weil ich den Tag nicht einfach nur im Haus versauern wollte und ich schon seitdem ich hier bin einmal den Dreh von Gossip Girl sehen wollte, habe ich mich dann recht spontan in den Zug nach NYC gesetzt und mit Hilfe einer Internetseite auf die Suche nach dem Drehort von Gossip Girl gemacht. Den Drehort (das Empire Hotel) hatte ich auch recht schnell gefunden, nur leider war ich schon gegen ca. 11 Uhr da und der Außendreh fing laut einer Mitarbeiterin erst um 4 Uhr an... also habe ich mich dann ein bisschen in der Gegend umgesehen und etwas Zeit bei Starbucks verbracht, und dort das kostenlose Wifi genossen, weil ich meinen Laptop nämlich mitgenommen hatte, da ich mich am Abend noch mit einer interessierten Familie treffen wollte (dazu aber in einem späteren Eintrag mehr). Gegen ca. 3 Uhr habe ich mich dann wieder auf den Weg vor das Empire Hotel gemacht und es war auch nicht mehr zu übersehen, dass dort etwas gedreht werden sollte. Es hatte sich nämlich mitlweile eine Traube von ca. 50 Mädels gebildet, die alle vor dem Hotel campierten :D Da habe ich mich also zugesellt und mit einer Italieneirn ganz nett unterhalten. Es stelle sich dann nämlich heraus, dass die
"Chuck" mit Hund
Dreharbeiten draußen erst gegen 5 oder 6 anfangen sollten. Irgendwann war es dann aber wirklich soweit, und nachdem uns bestimmt 100 Mal gesagt wurde, dass wir keine Fotos mit Blitz machen sollen, weil die sonst alles nochmal drehen müssen kam Ed Westwick samt Chucks Hund raus und ist einfach nur aus dem Hotel gekommen, 5 Meter gelaufen und hat dabei irgendwas in sein Handy gesagt :D Das war dann auch schon die spektakuläre Szene, die ich gesehen habe. Das ganze haben sie ca. 5 mal wiederholt und dann war
es auch schon vorbei. Also generell habe ich sehr lange gewartet für eine dann sehr kurze Szene. Aber ich fand es trotzdem sehr cool, sowas sieht man ja nicht jeden Tag . Am Ende sprang leider kein Foto mit Ed
Westwick heraus, sondern nur eins mit Chucks Hund, aber besser das als gar keins. Sehr schön sieht man auf dem Foto, mit Ed Westwick übrigens auch, die Mädchenmasse im Fenster spiegeln :D .

Und diesen Samstag war ich ein weiteres Mal in NYC um meine letzten Touristen-Attraktionen abzuhaken.
Ich und die Statue of Liberty
So war ich mit Nadine bei der Statue of Liberty und auf dem Empire State Building. Mit dem Wetter hatten wir wieder echt Glück. Es war strahlender Sonnenschein, aber trotzdem nicht zu heiß. Die Statue of Liberty dann mal von so nah zu sehen, war auch schon echt beeindrucken, hatte ich sie doch bisher immer nur vom Festland oder von der Staten Island Ferry gesehen. Fast noch mehr als die Statue of Liberty selbst hat mich aber der Ausblick von Liberty Island (und von Ellis Island, wo wir im Anschluss waren) auf die Skyline von Downtwon Manhatten beeindruckt. Das sah schon sehr cool aus, besonders an so einem tollen Tag.
Nach der Statue of Liberty sind wir dann noch rüber nach Ellis Island gefahren und haben uns dort das Museum mit einem Audio-Guide angeguckt, was ich auch echt interessant fand. Und da es im Preis schon inbegriffen war, hat es sich auch auf jeden Fall gehlohnt. Wir wollte nur auch nicht zu viel zeit dort verbringen, weil das Empire Statue Building ja auch noch auf unserem Plan stand. Da haben wir uns dann auch gleich auf den Weg hin aufgemacht, nachdem wir wieder in Manhatten angekommen waren. Da gehen wir also so am Empire State Building lang und hoffen noch, dass die Schlange nicht allzu lang ist, weil wir die Aussicht im hellen und dann beim Sonnenuntergang genießen wollten, als uns so ein Typ mit Tickets anquatscht und uns dann ein Combi Ticket mit Skyride andreht, mit dem wir innerhalb von 30 Minuten nach oben gehen können. Da uns auf jeden Fall der Zeitfaktor überzeugt (die normale Schlange hätte und mindestens 90 Minuten gedauert), haben wir das auch gleich genommen und konnten uns somit noch den Skyride angucken. Das ist ein virtueller
Aussicht nach Downtown Manhatten
Hubschrauberflug über Manhatten. Den würde ich aber niemandem empfehlen, wenn ihr ihn nicht grade umsonst bekommt. Die Bilder waren teilweise sehr unscharf und auch sonst fand ich es nicht soo spektatkulär. Die Aussicht vom Empire Statue Building aus war aber umso spektakulärer. Wir habens auch noch im hellen hoch geschafft und konnten uns dann von oben den Sonnenuntergang angucken. Es war oben wegen dem Wind zwar meeega kalt, aber die Aussicht hat das wieder ausgeglichen :D Man konnte wegen des super Wetters sogar bis nach Westchester County gucken :).
Und den Sonnenuntergang zu sehen war auch seeehr schön.


Das waren sie auch schon wieder, meine drei tollen Tage in NYC und jetzt habe ich tatsächlich so gut wie alle großen Touristenattraktionen durch. Was ich jetzt gerne noch machen würde, sind ein paar Museen, aber da kommt es jetzt darauf an, ob ich tatsächlich eine Familie für meine Verlängerung hier in der NYC Gegend finde, oder doch woanders oder ich doch nach Hause muss.
Dazu kann ich aber hoffentlich im nächsten Blogeintrag schon mehr berichten.

Mittwoch, 12. September 2012

Ein verrücktes Wochenende in Washington DC und NYC

Am 1. September war ich mit drei anderen deutschen Aupairs, Sina, Lina und Saskia, in Washignton DC.
Gestartet sind wir am Freitagabend um 20 nach 10 mit dem Zug von Mt. Kisco, bzw ich bin da dazu gestiegen und die anderen waren schon im Zug. Unser Bus ging in NYC nämlich um 1:15am und wir sollten eine Stunde vorher da sein...Das haben wir aber leider nicht so genau eingehalten, weil wir uns dachten "wozu?". Das stellte sich als nicht so intelligent heraus, denn als wir dann endlich an der Bushaltestelle ankamen war da schon eine seeeehr lange Schlange und wir waren ca. die letzten :D Wir haben zwar noch einen Platz bekommen (wir hatten die Tickets ja auch schon), leider mussten wir uns in die letzte Reihe setzen und hatten dann einen nicht so angenehmen Sitznachbarn, bzw. ICH hatte einen nicht so angenehmen Sitznachbarn. Mit Schlafen wars dann jeden Falls erstmal nichts. In Philadelphia ist der dann aber zum Glück ausgestiegen und ich konnte doch noch etwas schlafen. Zu unserer Freude standen wir dann auch im Stau, was für uns etwas mehr schlafen bedeutete. Trotzdem waren wir um ca. 7 Uhr in Washington und das erste was wir gemacht haben war Zähneputzen und frühstücken.
Vor dem weißen Haus
Da wir an der Unionstation angekommen sind haben wir auch gleich mehere Stände von Hopp-  on Hopp - off - Bustouren gesehen und uns nach einigem Hin-und-her und Preisvergleichen endlich für eine entschieden. Die Bustour hattezwei Routen, die wir beide fahren konnten und wir haben uns entschieden erstmal beidezu fahren und sitzen zu bleiben um einen Überblick zu bekommen. Das hat sich auch als gute Idee herausgestellt, besonders da es in Washington echt eklig warm und schwül war.
Richtig ausgestiegen sind wir dann das erste Mal in der Nähe vom weißen Haus und haben da Fotos gemacht.
Richtig motiviert waren wir aber auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit schon da nicht mehr. :D
Da sind wir dann noch etwas rumgelaufen und dann haben wir uns wieder in den Bus gesetzt und auf Richtung Jefferson Memorial gemacht. Nachdem wir da wieder ein kleines Fotoshooting hatten, haben wir uns von da aus auf Richtung Lincoln Memorial gemacht und mal wieder Fotos gemacht.
Als nächstes (und letztes) sind wir dann mit dem Bus Richtung Capitol gefahren und haben uns das angeguckt und natürlich Fotos mit gemacht.  Da das nicht weit von der Union Station entfernt war, haben wir dann in der Union Station zu Abend gegessen und uns dann von daher nochmal auf den Weg zum Capitol gemacht um Fotos bei Nacht zu machen. Leider ist unser Plan durch ein Gewitter etwas durchkreuzt worden und somit haben wir unsere letzten Stunden in Washington mit Postkarten schreiben in der Union Station verbracht.
Da war sowieso schon so früh an der Union Station waren, dachten wir, wir wären diesmal schlauer und stellen und schon extra früh an der Bushaltestelle an, damit wir auch gute Plätze kriegen. Der Plan ist auch fast aufgegangen und wir haben genau die Plätze bekommen, die wir haben wollten (die oben in der ersten Reihe). Nur leider haben die sich als doch nicht so bequem rausgestellt wie erwartet und somit lag uns eine weitere Nacht mit sehr wenig Schlaf bevor. Leider hatten wir auch keinen Stau und somit waren wir um ca. 5 in NYC und wir mussten tatsächlich bis zum Times Square laufen um eine Toilette und einen Starbucks zu finden, der offenen hatte. Soviel zu der Stadt, die niemals schläft ;). Nachdem wir uns dann alle mit einem Frühstück gestärlt hatten haben wir dann beschlossen zu der "CBS Good Morning Show" zu gehen, die jeden morgen am Rockefeller aufgenommen wird und bei der auch oft kleine Konzerte oder Promis zu Besuch sind. Leider war beides an dem Tag nicht der Fall, aber es war trotzdem ganz witzig das ganze mal zu sehen.
Im Yankee-Stadium
Um 10 haben wir uns dann mit noch ein paar anderen AuPairs am Grand Central getroffen, da wir nämlich noch zum Yankees-Spiel wollten. Das war von der Atmosphäre her auch echt cool. Aber ich weiß jetzt definitiv, dass Baseball nicht mein Sport ist. Das ist einfach zu langweilig anzugucken :D Wir sind dann auch schon um 4 (das Spiel hat um 1 angefangen!!) gegangen, obwohl das Spiel noch nicht zu Ende war :D Die Leute neben mir waren aber auch der Reihe nach am Einnicken :D

Das war dann also mein schlafloses Wochenende :D Ich muss sagen, dass Washington mich echt nicht so beeindruckt hat. Es war zwar sehr beeindruckend das weiße Haus und das Capitol sowieo die ganzen Monumente mal zu sehen, aber nochmal muss ich jetzt auch nicht hin.

Montag, 3. September 2012

4 Tage in NYC

Mal wieder ein Eintrag über ein Wochenende, aber ab Mittwoch haben die Kinder auch (endlich) wieder Schule und dann habe ich auch hoffentlich mal Zeit einen Eintrag über das "normale Leben" hier zu schreiben. Erstmal müssen aber noch zwei Beiträge über Wochenenden her.

Letztes Wochenende, also das um den 25./26. 08, habe ich mit Julia, einem Aupair, was ich noch aus Deutschland kenne, in NYC verbracht und mir dazu auch noch Montag und Dienstag freigenommen, um die auch noch in der Stadt zu verbingen. Und um das schonmal vorweg zu sagen, dass war auch eine super Idee. Wir haben richtig viel gesehen, viel Spaß gehabt und ich habe immer noch viel über, was ich sehen und oder machen will. Ich glaube, man kann einfach nicht genug Zeit in NYC verbringen.

Panorama von NYC
Angefangen hat unser Wochenende damit, dass ich Samstag morgen mal wieder mit dem Zug zum Grand Central gefahren bin und dann von da aus zu unserem Hostel, was in Queens war und echt gut war. Da habe ich Julia dann abgeholt und wir haben uns dann an der Penn Station mit Annki getroffen, einem anderen Aupair. Mit ihr sind wir dann wieder nach Queens gefahren und da ins Queens Museum of Modern Art, da ist nämlich ein Panorama von NYC ausgestellt und das war schon echt cool, das zu sehen.
Brooklynbridge
Danach sind wir mit der Metro auf die Brooklyn-Seite der Brooklynbridge gefahren, weil wir die Skyline fotografieren wollten und die Brooklynbridge laufen wollten, was auch wirklich toll ist. Von dort aus haben wir uns auf den Weg zum 9/11 Memorial gemacht, was auch wirklich beeindruckend war mal zu sehen. Danach war der Tag auch fast schon rum und wir haben ihn mit einem Essen bei T.G.I Friday ausklingen lassen und Annki damit auch zu ihrer Zugstation gebracht. Im Anschluss sind Julia und ich nur noch kurz einkaufen gewesen, damit wir für den nächsten Tag was zum Frühstücken hatten und dann sind auch ins Hostel gefahren und haben useren nächsten Tag geplant.

Campus der Columbia University
Der fing auch früh an, weil wir ein gutes Programm hatten. Zuerst ging es zu einem Haus, das voll mit legalen Graffiti war und danach sind wir zur Columbia University gefahren, an der lustiger Weise grade ein Einweihungstag für die Freshman gewesen sein muss. So sind wir auf jeden Fall kostenlos an eine Tasche und einen Kulli der Columbia gekommen :D Der Campus hat mir auch echt gut gefallen. Es war sehr weitläufig und während man drauf war, war es schwer sich vorzustellen, dass man tatsächlich in NYC ist. Wir sind dann auch noch etwas in der Gegend um den Campus rumgelaufen, da dort nämlich ein Haus aus der TV-Serie "White Colar" steht. Ich gucke die jetzt war nicht, aber das Haus war schon schön :D.
Sklyine von Downtwon Manhatten
Im Anschluss sind wir mit der Subway runter zum Battery Park gefahren, haben da Lunch gegessen, haben den Wall Street Bullen gesehen und sind einfach etwas rumgelaufen. Wir waren nämlich für unseren eigentlichen Plan, bei Sonnenuntergang mit der Staten Island Ferry zu fahren etwas früh dran. Die Zeit haben wir aber gut rumbekommen und haben die Fähre nach Staten Island genommen, also es noch hell war und die Fähre zurück als es schon dunkel bzw. am Anfang fast dunkel war. Leider mussten wir auf Long Island eine Stunde warten, weil wir es nicht geschafft haben in 5 Minuten die Fähre zu wechseln, aber es hat sich trotzdem gelohnt. die Aussicht von
Downtown Manhatten Skyline bei Nacht
der Fähre war wirklich super. Leider wollte meine Kamera nicht so wie ich und jetzt sind die Fotos im dunkeln alle verschwommen, aber was will man machen. Danach war es dann auch schon spät und wir sind nur noch zum Hostel, haben uns was zu Essen gemacht und sind dann schlafen gegangen.

Vor dem Haus von Carrie
Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück im Hostel zum Higline Park, den wir einmal komplett vom Anfang bis zum Ende langgelaufen sind. Als nächstes haben wir uns dann auf den Weg zum dem Haus von Carrie aus Sex and the City gemacht, weil das nämlich ganz in der Nähe ist. Vor dem Haus haben wir witziger Weise auch noch 5 andere Leute getroffen, die da zum Fotos machen waren :D Und während wir uns mit einer anderen darüber am unterhalten waren, wie unangenehm es doch sein muss, in diesem Haus zu wohnen kam doch tatsächlich jemand mit seinen Einkaufstüten und ist unter dem Absperrband her und ins Haus gelaufen :D. Anschließend ging es noch zu einem Park in der Gegend, in dem Miranda und Steve von Sex and the City geheiratet haben, aber leider war der schon geschlossen... Die Gegend in Greenwich Village war aber trotzdem sehr schön anzugucken. Von da aus sind wir dann zum Washington Square Park gelaufen, der auch sehr schön ist. Und danach sind wir auch schon zurück zum Hostel gefahren, haben was gegessen und unseren letzten Tag in NYC geplant, da wollten wir nämlich in den Central Park fahren und dort etwas Sightseeing machen.

The Mall and literaray Walk
Als erstes haben wir uns am Dienstag aber auf den Weg zur einer Tram Station gemacht, die über Wasser nach Roosevelt Island fährt und von der man wohl einen super Blick auf die NYC Skyline hat. Die hatte aber leider geschlossen, also haben wir uns direkt auf den Weg zum Central Park gemacht, unsere Liste mit Plätzen zu sehen war ja auch lang ;). Das Wetter war entgegen der Wettervorhersage auch super, natürlich etwas heiß, aber immer noch besser als der angekündigte Regen und so konnten wir viel sehen, wenn auch nicht alles was wir wollten. Aber es ist definitiv schön im Central Park. Mittendrin waren auf einmal Leute am Filmen und wir dachten so, die kommen uns doch bekannt vor und wir zoomen an die Leute ran mit unseren Kameras, aber die
Aussicht vom Schloss
Schauspieler kamen uns dann doch nicht bekannt vor. Da wir aber wissen wollten, was gefilmt wurde haben wir die Kamera Leute gefragt, was sie Filmen und sie meinten Gossip Girl, aber dass die Stars schon weg wären und nur noch die Stuntdouble da. Das war natürlich sehr schade, hat aber erklärt, warum und die Schauspieler erst bekannt vorkamen und dann doch nicht mehr :D. Besonders gefallen hat mir der Ausblick vom "Schloss" aus,der war super. Wir haben es aber, wie schon gesagt, nicht überall hingeschafft, wo wir hinwollten, also muss ich auf jeden Fall nochmal hin. :)

Das war dann auch fast schon das Ende unserer Reise. Wir haben dann nur noch kurz was gegessen und uns dann auf den Weg zum Hostel gemacht und unser Gepäck abgeholt. Danach haben sich unsere Wege auch schon getrennt. Für Julia ging es zurück zu ihrer Gastfamilie nach Ohio, bevor sie morgen nach Hause fliegt und für mich ging es zurück zu meiner Gastfamilie hier in NY. :)

Das waren also unsere tollen Tage in NYC. Ich bin auf jeden Fall froh, mir die zwei Tage frei genommen zu haben, da wir so eine Menge sehen konnten. Trotzdem habe ich noch viele Sachen auf meiner "NYC-Liste" ud ich hoffe sehr, dass ich sie noch alle schaffe, bevor ich meine Gastfamilie wechseln muss für meine Verlängerung. Da ich leider noch nicht weiß, wo ich hinkomme, weiß ich ja nicht, ob ich danach nochmal nach NYC komme :(.

Donnerstag, 23. August 2012

Harvard wir kommen - Ein Wochenende in Boston

(Ja, meine Blogeinträge handeln irgendwie Größtenteils von den Wochenenden, ich merke das selber. Aber da passiert auch einfach immer mehr als in der Woche. Auch wenn ich den indischen Großeltern eigentlich auch einen Blogeintrag widmen müsste :D Aber der kommt dann vielleicht später. Nach diesem hier, muss vermutlich erst wieder einer übers nächste Wochenende kommen, da bin ich nämlich für vier Tage in NYC :) )

Letztes Wochenende war ich auf jeden Fall mit Nadine, einem anderen deutschen Au Pair hier aus der Gegend, in Boston. Los gings Freitag morgens erst mit dem Zug nach White Plains und von da aus dann mit dem Bus nach Boston. Da das von uns beiden die erste längere Busreise war, haben wir uns auch noch an die Aufforderung, eine Stunde vor Abfahrt da zu sein gehalten. Das werden wir beim nächsten Mal definitv nicht machen. Der Bus kam nämlich auch einfach mal 20 Minuten zu spät und somit hat uns das eine Stunde eher da sein rein gar nichts gebracht außer, dass wir ewig in der Sonne gesessen haben und uns gefragt haben, ob wir auch wirklich an der richtigen Stelle warten :D
Harvard Campus
Gegen 3 sind wir dann in Boston angekommen nach einer recht ereignislosen Fahrt, bei der wir aber in sehr nett aussehenden Städtchen gehalten haben. In Boston angekommen haben wir uns schnell auf den Weg zum Hostel gemacht, schnell eingecheckt und uns kurz frisch gemacht und dann haben wir uns auch mit der Subway gleich auf den Weg nach Cambridge zum Harvard Square gemacht. Wir wollten und nämlich Harvard angucken. Und der Campus ist auch wirklich schön. Sehr weitläufig und mit viel Grün :) Da im Moment die Uni ja erst langsam wieder anfängt hier waren nicht so viele Studenten da, nur ein paar waren grade am einziehen :D Den Rest des Abends haben wir am Harvard Square verbracht, wo es noch Geschäfts und viiele Restaurants gab.

Publich Garden
Den Samstag haben wir mit einem für ein Hostel sehr gutes Früstück gestartet und danach haben wir uns auf den Weg zur nächsten Haltestelle von einer Bustour gemacht, die wir machen wollten. Das Wetter war leider nicht so gut und somit waren die Busse immer gut gefüllt, wodurch als erstes zwei volle zu der Station kamen. Dann haben wir aber doch noch einen Platz bekommen und wir haben uns auch entschieden einmal die komplette Bustour mitzufahren und bei der Station auszusteigen, die vor unserer ersten lag. Die Bustour war auch echt super. Man hat in einer kurzen Zeit viel gesehen und dazu auch noch ein paar Infos bekommen. :)
Wir sind also einmal quer durch Boston gefahren. Während der Fahrt haben wir uns schon die für uns interessantesten Stops gemerkt, da wir zu denen hinterher nochmal in Ruhe wollten. Ausgestiegen sind wir dann beim Public Gard und der ist auch wirklich sehr schön, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Nachdem wir da einmal durchgelaufen sind, sind wir zum aufwärmen zum nächsten Starbucks gelaufen (davon haben wir in Bosotn übrigens selbst für amerikanische Verhältnisse viele gesehen!) und von da aus dann in ein Viertel mit vielen kleinen Shops, was wir schon auf der Bustour gesehen hatten. Das hat uns dann aber doch nicht ganz so gut gefallen und so haben wir unsdann auf den Weg zum alten State House gemacht und sind von da aus zum Quincy Market gelaufen, wo es wirklich schön war, mit vielen kleinen Ständen und auch größeren Shops.
Skyline Boston
Im Anschluss haben wir uns entschieden noch die im Preis unserer Bustour inbegriffene Bootstour im Hafen von Boston zu machen und sind dann also Richtung Hafen gelaufen. Da war es auch wieder wirklich schön und die Bootstour war echt super, auch wenn es seehr am regenen war zu dem Zeitpunkt. Aber ich bin ja generell ein fan von Skylines und deswegen hat sich das meiner Meinung nacht echt gelohnt. Als die Bootstour zu ende war sind wir dann in der Cheesecake Factory essen gegangen, weil Nadine da nämlich tatsächlich noch nie war, wir bei der Bustour eine gesehen haben und ich es mir ja irgendwie zur Aufgabe gemacht habe, alle Menschen zur Cheesecake Factory zu bekehren :D Außerdem war ich auch das letzte Mal da, als ich noch in Kalifornien war :P. Danach sind wir dann auch nur noch kurz in ein Shopping Center gegangen und dann zum Hotel und ich habe noch ein paar Postkarten geschrieben.

Am Sonntag haben wir außer Frühstücken nichtmehr viel gemacht, da die Busse von Megabus nur entweder morgens oder Abends gefahren sind und Abends uns zu spät gewesen wäre, weil wir ja beide am nächsten Tag arbeiten mussten. Somit haben wir den ganzen Sonntag dann im Bus verbracht und ich war um ca. 6 Uhr Abends wieder bei meiner Gastfamilie.

Das war dann auch schon wieder mein Trip nach Boston. Die Stadt hat mir total gefallen, weil sie viel kleiner und "gemütlicher" ist, als zum Beispiel New York City. In Boston konnten wir tatsächlich von einer zur anderen Sehnswürdigkeit laufen und es gab auch mehre ältere Gebäude, was mir ja auch immer gefällt.
Sonst gehts mir hier im Moment echt gut. Ich treffe immer noch ständig neue Leute, Au Pairs gibts hier in der Gegend wirklich mehr als genug, und mit meiner Gastfamilie ist auch alles gut. Auch mit den Großeltern, die übrigens noch bis September bleiben.
Am nächsten Dienstag werde ich dann auch wieder freigeschaltet um nach einer Familie zum Verlängern zu suchen. Da bin ich schon seeehr auf die Familien gespannt, die sich da so melden werden.

Sonntag, 19. August 2012

Familienurlaub in North Carolina

Ich muss hier mal wieder ein bisschen aufholen, in letzter Zeit kann ich mich hier nämlich wirklich nicht über Langeweile beklagen.

Direkt nachdem ich mich mit Uli und Laura getroffen hatte ging es für mich nämlich schon ab nach North Carolina mit meiner Gastfamilie. Und wenn ich schreibe "direkt", dann meine ich auch direkt. Ich bin um ca. halb 3 nachts bei meiner Gastfamilie angekommen, habe dann geduscht und meine letzten Sachen gepackt und dann ging es um 4 Uhr auf Richtung North Carolina. Meine Gasteltern sind deshalb über Nacht gefahren, weil das mit den Kindern viel einfacher ist, weil sie dann ja nicht so viel jammern können :D Auf der Hinfahrt war das für mich auch sehr angenehm, ich habe nämlich wirklich so ziemlich die komplette Fahrt verschlafen. Wir haben so gegen 8 einmal für Frühstück angehalten und da die Kinder mich angefangen haben zu nerven, habe ich dann einfach wieder die Augen zu gemacht und weitergeschlafen bzw. an manchen Stellen auch nur so getan, aber das wussten die Kinder ja nicht :D
Gegen 2 Uhr nachtmittags sind wir dann in Nort Carolina, genauer den Outerbanks, angekommen. Unser Ferienhaus war echt süß und direkt am Strand. Und das beste war, dass ich ein eigenes Zimmer und sogar ein eigenes Badzimmer hatte.
Am Sonntag war das Wetter auch noch super und so sind wir nachdem wir kurz einkaufen waren als erstes an den Strand, der war nämlich direkt hinter unserem Haus. Wenn man auf dem Foto genau hinguckt, dann sieht man eine Düne und dahinter war der Strand, logischerweise. Das war also echt nah. Und der Strand ist auch total schön. Da man da über Treppen hinkommt, die zu den Häusern gehören und nur ca. alle paar Kilometer mal ein öffentlicher Zugang ist, war es auch meistens sehr leer.
Am Montag war das Wetter morgens auch noch ganz gut und da sind wir mit allen zum Pool gefahren, für den meine Gasteltern eine Wochenkarte gekauft hatten (leider waren wir nur einmal da). Da hat es den Kindern (und mir) auch sehr gut gefallen, weil sie da auch mal richtig schwimmen üben konnten. Irgendwie ist das hier in den USA ein echtes Problem den Kindern schwimmen beizubringen. Sowohl in Sacramento, also auch hier haben/hatten die Kinder Schwimmstunden und können trotzdem nicht schwimmen. Da läuft dann doch irgendwas falsch oder nicht?! Naja, nicht mein Problem :D Danach sind wir dann zum Lunch wieder nach Hause und dann Nachmittags an den Strand soweit ich mich erinnere. Da hat es dann aber angefangen zu Regnen und somit war es nicht soo spaßig... Wobei wir trotzdem recht lange ausgehalten haben, bis es angefangen hat zu Gewittern.
Den Rest des Urlaubs sind wir dann immer morgens an den Strand gegangen, soweit ich mich erinnere. Dann aber meistens nur bis Mittags, weil das Wetter, außer Donnerstag, wo wir den ganzen Tag am Strand verbracht haben, nicht so super war.
Ich meine Dienstag waren wir dann in einem Museum, das ganz in der Nähe war. Direkt da, wo wir waren fand nämlich der erste erfolreiche Flug überhaubt statt. Und man konnte auch einen Nachbau das Flugzeuges angucken, sowie auf den Hügel steigen, von dem die Wright Brüder ihre Flugzeuge immer haben fliegen lassen bzw es versucht haben. Damals war das wohl übrigens alles noch eine große Sanddüne. Von dem Hügel hatte man übrigens auch einen super Ausblick.
Einen Tag, ich meine Mittwoch, sind wir dann noch eine Sanddüne bestiegen. Da war nämlich so ein Nationalpark auch ganz in der Nähe und das war auch recht cool. Auf jeden Fall mal was anderes als bei Regen am Strand. Da bin ich nämlich nicht so der Fan von. Ich meine Freitag haben meine Gasteltern dann noch was mit den Kindern unternommen und mich bei einer Outlettmall abgesetzt. Das fand ich sehr nett :D
Generell war es ein schöner Urlaub und ich bin froh, dass ich so eine Chance bekommen habe, auch wenn ich meine sozialen Kontakte schon vermisst habe, was aber auch denke ich mal an dem schlechten Wetter und den somit eingeschränkten möglichen Aktivitäten lag.

Mittwoch, 8. August 2012

Laura und Uli sind da :) - wenn auch nur für einen Tag

Wie meine treuen Leser ja wissen, bin ich vor ca. zwei Monaten (ja, das ist wirklich erst zwei Monate her. Es kommt mir wie Ewigkeiten vor) für mich sehr unerwartet ins Rematch geschickt worden. Da das auch noch nach acht Monaten in meiner ersten Gastfamilie passierte hatte ich auch schon einiges geplant für meine letzten vier Monate, unter anderem den Besuch von zwei Freundinnen, Ulrike und Laura, mit denen ich zusammen zur Schule gegangen bin und auf den ich mich schon seehr gefreut hatte. Wir hatten das sehr schön geplant und hätten ein Wochenende zusammen in San Francisco verbracht, dann wären sie ein paar Tage nach Sacramento gekommen woraufhin wir an den Lake Tahoe gefahren wären für ein langes Wochenende. Daraus wurde auf Grund meines Rematches leider nichts, da die Flüge und die meisten Hotels schon längst gebucht waren. Aber wie es der Zufall so will, hatten die beiden sowieso noch eine knappe Woche in New York drangehängt. Da waren wir natürlich alle sehr froh, als es für mich nach dem Rematch dann nach Mount Kisco ging, was eine Zugstunde von New York City entfernt ist. Soviel Glück darf aber natürlich auch wieder nicht sein und so habe ich dann irgendwann erfahren, dass meine Gastfamilie (mit mir) genau in der Woche, in der Uli und Laura in New York sind auf die Outer Banks nach North Carolina fährt. Somit bliebe uns nur der Samstag zum Treffen in New York und auch um den mussten wir lange bangen, denn meine Gasteltern wollten erst schon Freitagabends losfahren um auf dem Weg nach NC noch eine Tante zu beuschen. Die Tante hatte an dem Samstag aber zum Glück keine Zeit und so haben wir es dann tatsächlich geschafft, uns einen Tag in New York zu sehen. Ich kann es immer noch kaum glauben. :)

Jetzt aber genung zur "Vorgeschichte" und mehr zum eigentlichen Tag.
Nachdem ich schon den Zug um 6:40 morgens in Mount Kisco Richtung New York City genommen hatte wartete ich also um 7:40 ganz gespannt auf Laura und Uli. Und wartete und wartete und wartete. Die beiden waren natürlich mal wieder zu spät, ganz wie immer :D Aber wer kann es ihnen in NYC auch verübeln?!
Die Begrüßung viel dann jeden Falls recht herzlich aus und es war "wie in alten Zeiten". Man hat gar nicht gemerkt, dass wir uns 10 Monate nicht gesehen haben.
Gestartet haben wir den Tag dann mit einem Frühstück in einem Park auf dem Weg vom Grand Central zum Times Square, den Namen des Parkes habe ich leider vergessen. Nachdem wir dabei ausgiebig gequatscht haben, haben wir uns auf den Weg Richtung Times Square gemacht und sind in die verschiedenen Läden da gegangen, unter anderem M&M, Hershey und Disney. Danach wollten wir dann eigentlic aufs Empire State Building, aber nachdem uns mitgeteilt wurde, dass die Wartezeit mindestens 1,5 bis 2 Stunden betrage an einem Samstag haben wir den Punkt ganz schnell wieder gestrichen. Dafür hatten wir uns dann eine Segeltour ausgeguckt, die an der Statue of Liberty lang fährt. Wir hatten die im NY-Pass von Uli und Laura gesehen. Also haben wir uns zügig auf den Weg gemacht und es grade so zum Bot geschafft, nur um dann mitgeteilt zu
bekommen, dass die Tour schon ausgebucht war. Daraufhin mussten wir uns dann einen neuen Plan überlegen, und der sah dann so aus, dass wir uns Fahrräde gemietet haben und erst über die Manhatten Bridge nach Brooklyn gefahren sind und dann über die Brooklyne Bridge wieder zurück. Und ich muss sagen, dass war echt super. Es war an dem Tag mega heiß und stickig in New York und der Fahrtwind der einem beim fahren um die Ohren wehte war echt super. Und die Aussichten waren natürlich auch nicht zu schlagen. 
Nach dieser wirklich tollen Radtour ging es dann wieder Richtung Times Square und wir haben bei Bubba Gump Shrimp Co. zu Abend gegessen.  Danach haben wir den Tag dann mit ein bisschen geplaudere an der Grand Central Station ausklingen lassen und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. :(


Es war insgesamt ein sehr schöner Tag und es war sehr schöne Freundinnen von zu Hause mal wieder zu sehen und vorallem zu sehen, dass wir uns immer noch gut verstehen :) Das hat mich dann doch wieder ein kleines bisschen Heimweh bekommen lassen, aber trotzdem (ok, eigentlich schon zwei Tage vorher) habe ich meine Papiere zum Verlängern abgeschickt und werde nun am 28.08 wieder freigeschaltet um nach einer neuen Familie suchen zu können. Da bin ich ja schon sehr gespannt drauf. Aber erstmal steht mir noch ein sehr ereignisreicher August bevor. Im Moment bin ich mit meiner Gastfamilie in North Carolina, danach das Wochenende geht es mit Nadine nach Boston und danach bin ich für ein langes Wochenende mit Julia und NYC. Langeweilie wird es bei mir also hoffentlich nicht geben.

Mehr über meien Freunde Laura und Ulrike und ihren Amerika Trip könnt ihr übrigens hier nachlesen: http://www.dreiwochenamerika.blogspot.com/ Die beiden sind zwar jetzt schon wieder in Deutschland gelandet, aber vielleicht interessiert es ja doch jemanden ;)

Sonntag, 29. Juli 2012

Auf den Spuren von Gossip Girl

Ich weiß,  es ist kaum zu glauben, aber ich blogge tatsächlich schon wieder. Und schonmal als Vorwarnung, dieser Blogeintrag wird für nicht Gossip Girl - Gucker eher langweilig ;)

Am Samstagmorgen bin ich schon früh aufgestanden, weil wir "schon" den Zug um 9:40 genommen haben, damit wir auch ja pünktlich am Palace Hotel ankommen, wo um 12 Uhr die Gossip Girl Tour gestartet ist. Da wir schon um 10:40 am Grand Central angekommen sind hatten wir noch Zeit für eine dringend benötigte Kaffepause. Es ist echt unglaublich, wie schnell ich mich wieder an den morgendlichen Kaffee gewöhnt habe. In Sacramento habe ich ja keinen getrunken und hier jetzt wieder, nur Samstag war er noch nicht fertig, bevor ich gefahren bin :D Und ich habe mich echt wie so ein Zombie gefühlt. Schrecklich.
Jeden Falls haben wir uns danach auf die Suche nach dem Plaza Hotel gemacht. Das war auch gar nicht weit vom Grand Central entfernt, nur leider ist es grade von einem Gerüst umgeben, sodass wir beim ersten Mal doch tatsächlich dran vorbei gelaufen sind. Aber wenn man genauer hinguckt, dann erkennt man, dass es aus der Serie ist.
Wir durften sogar reingehen und in die Bar gehen, die einem Gossip Girl - Gucker dann auch auf jeden Fall bekannt vorkam (zwischenzeitlich während der Tour waren Courtney und ich uns nämlich nicht mehr ganz so sicher, wie aufmerksam wir die Serie wirklich geguckt haben, da wir uns an manche Kulissen einfach nicht erinnern konnten).

Danach ging es dann in einen Bus, der auch mit Fernseher ausgestattet war, der immer passend zur Lokation Clips gezeigt hat, wo die Lokation in der Serie vorkam. Das war sehr praktisch um vergessliche Menschen, wie Courtney und mich daran zu erinnern, dass manche Orte tatsächlich in der Serie vorkamen.
Wir haben dann unter anderem bei der Kirche angehelten, in die Blair in der 5 Staffel des öfteren geht und bei verschiedenen Shops, die in der Serie wohl des öfteren mal aufgetaucht sind.

Der erste größere Stop, an dem wir auch tatsächlich aussteigen konnten, war dann an der "Schule" von Serena & Blair, die eigentlich das Museum of the City New York ist. Das war aber wieder eine der Lokations die man wirklich erkannt hat und nicht rätseln musste, wann genau das denn in der Serie vorgekommen sein soll. Da konnten wir uns dann 10 Minuten aufhaltne und Fotos machen, was aber auch auf jeden Fall gereicht hat, so viel gabs da dann auch nicht zu sehen.

Danach ging es dann am Central Park lang Richtung Met, zu dem Blair & Serena in der Serie des öfteren zum Lunch gehen. Und das ist auch eine DER Gossip Girl Lokations meiner Meinung nach. Ich muss auf jeden Fall immer daran denken, wenn ich an Drehorte von Gossip Girl denke. Und es wird auch denke ich wieder jedem Gossip Girl - Gucker bekannt vorkommen. Nach einer weiteren 10 Minütigen Pause ging es dann weiter an Nates Haus vorbei zu Dylan's Candy Bar. Ein scheinbar sehr berühmter Süßigkeitenladen in New York, der auch in Gossip Girl aufgetaucht ist. Weder Courtney noch ich konnten uns daran erinnern, bevor wir den Clip gesehen haben, aber als unser Tourgide den Stop angekündigt hat, meinte Courtney ganz aufgeregt, dass sie da eh hinwollte, weil das wohl auch in irgendeiner anderen TV-Reality-Show vorkommt. Mir hats zwar immer noch nichts gesagt, aber es sah schon sehr cool da drinnen aus. Wir hatten dann auch ganze 20 Minuten Zeit um uns den Laden anzugucken, was auch nötig war, da man vor lauter Farbe gar nicht wusste, wo man zuerst hingucken sollte.

Danach ging es dann zu einem meiner persönlichen Highlights der Tour: dem Empire Hotel. Wobei ich dann doch eher enttäuscht war, da es ja noch Tag war und man das Zeichen daher gar nicht so schön rot leuchten hat sehen bzw. es gar nicht gesehen hat, weil wir dafür zu nah dran waren. :( Es war aber trotzdem cool, mal in dem "Hotel von Chuck Bass" gewesen zu sein.
Als nächstesn ging es Richtung Henri Bendel, dem Designer Laden, wo Blair ihre Haarbänder her hat. Da kosten die schmalsten und günstigsten auch mal grade 168$. Trotzdem habe ich mindestens 3 Leute aus unseren Bus gesehen, die sich was gekauft haben. Da hatten wir dann auch unseren zweiten 20 Minuten Stop, den man meiner Meinung nach da gar nicht gebraucht hätte.

Geendet hat die Tour dann an der 14 Ave. und 19. Straße. Also in einer Gegend wo weder ich noch Courtney vorher waren. Was sehr gut war. Der Chelsea Markt war ganz in der Nähe, also sind wir da kurz rüber und dann haben wir uns auf zum Higland Park gemacht. Das ist ein Park, der auf einer Art langen Brücke über den Straßen gebaucht wurde. Klingt irgendwie komisch und sieht von unten auch komisch aus, aber als wir drauf waren, war es echt cool.

Danach haben wir dann spontan entschieden, dass wir uns auf den Weg nach Soho machen, wo wir beide eh schon immer hinwollten. Da es leider angefangen hat in Strömen zu regenen habe ich keine Fotos gemacht, weil ich nicht wollte, dass meine Kamera nass wurde und wer mich kennt, weiß ja auch, wie sehr ich regen mag :D. Danach sind wir dann noch durch Greenich Village gelaufen und dam Union Square vorbei. Den fand ich jetzt nicht soo beeindruckend, aber da es aufgehört hatte zu regenen, habe ich trotzdem mal Fotos gemacht.

Da es dann auch schon gegen Abend war haben wir uns dann auch auf den Weg Richtung Grand Central gemacht und somit auf den Weg nach Hause. Da habe ich mich dann auch schon früh hingelegt, weil ich nämlich heute morgen um 8 arbeiten musste. Meine Gasteltern hatten nämlich heute ein Barbeque und brauchten da ein bisschen Hilfe bzw. Beschäftigung für die Kinder. Und da ich im Moment, wo meine Gastmutter ja zu Hause ist, eh nicht auf meine vollen Stunden komme konnte ich da ja schlecht nein sagen. Es hat sich dann auch als ganz entspannt rausgestellt. Ich habe (mehr oder weniger) schön mit den Kindern gefrühstückt und sie dann etwas bespasst. Danach hat Courtney mich dann abgeholt und wir sind ein anderes deutsches Aupair, Anika, abholen gefahren um dann ins Kino in "Step up Revolution" zu gehen und mal wieder Frozen Yogurt zu essen. Somit hatte ich dann noch einen entspannenden Sonntagnachmittag.

Freitag, 27. Juli 2012

Von Wochenenden und erneutem Familienwechsel


Das Wochenende vor zwei Wochen (nach meinem letzten Eintrag) war ich Samstag mit Courtney bei einer Show von einem Südamerikanischen Comedian, Trevor Noah, (laut Courtney der bekannteste Comedian in Südafrkia) und ich muss sagen, die Show war auch echt gut. Durchs Internet haben wir freie Tickets bekommen und so hat sich das auf jeden Fall gelohnt. :) Danach habe ich dann bei Courtney übernachtet, weil wir eigentlich am Sonntag nach NYC wollten. Leider hatten wir einen kleinen "Autounfall" auf dem Weg zu der Comedyshow und somit sind wir nicht gefahren. Also es war kein wirklicher Unfall, wir haben nur irgendwie ein Schlagloch mitgenommen und das Auto hatte dann eine Macke. Courtney war dann etwas beunruhigt weil ihre Gasteltern das Wochenende über auch nicht da waren und dann sind wir Sonntag nicht gefahren. Ich glaube ich habe dann auch nicht viel anderes gemacht, außer geskyped...

Die Woche über hatte meine Gastmutter dann ihren letzten Arbeitstag. Die hat sich nämlich für einen neuen Job beworben, bei dem sie mitte August anfängt, und dann den alten schonmal gekündigt. Somit habe ich jetzt eine Stay-at-home-mum, wie man das so schön sagt. Das war ja immer etwas, was ich gar nicht wollte, aber jetzt wo ich es habe ist es gar nicht SO schlimm. Also ich komme mir manchmal schon etwas nutzlos vor, grade wenn die Kinder alleine spielen (was die beiden hier recht häufig machen) und ich mich dann einfach nur mit meiner Gastmutter unterhalte, aber naja, war ja ihre Entscheidung jetzt zu Hause zu bleiben. Und da ich mich mit meiner Gastmutter auch gut verstehe ist das gar nicht so ein Problem. Mit meiner alten Gastmutter hätte ich mir das zum Beispiel gar nicht vorstellen können. Jedenfalls sind wir jetzt seit ca. 1 1/2 Wochen meistens beide mit den Kindern hier, sie geht nur mal so ab und an weg... Das hat aber für mich auch zur Folge, dass ich öfter mal schon am frühen Nachmittag fertig bin mit arbeiten, worüber ich mich ja auch nicht beschwere.
Nur leider hat dieser ganze Arbeitswechsel auch zur Folge, dass meine Gastfamilie ab Oktober (wo mein Aupairjahr zu ende ist) kein Aupair mehr braucht und ich mir somit für meine Verlängerung (für die ich mich ja schon vorher entschieden hatte) wieder eine neue Familie suchen darf. Juhu - nicht. Das ist irgendwie etwas blöd, aber vielleicht sehe ich dann ja nochmal was anderes oder kann sogar hier in der Nähe bleiben (hier gefällts mir nämlich echt gut. So nach zu NYC zu sein ist schon super).

Letztes Wochenende war ich Freitag nur mit Courtney beim Frozen Yogurt Laden hier und dann bei Starbucks (man kann in Mt. Kisco einfach nichts anderes machen). Und Samstag war ich dann mit Nadine, einem anderen deutschen Aupair, in NYC und wir haben uns spontan Potted  Potter am Off-Broadway angeguckt. Das ist eine Parodie auf alle Harry Potter Bücher und ich muss sagen, es war echt gut. Sonntag habe ich mich dann spontan wieder mit Nadine getroffen und wir sind einfach nur in Mt. Kisco rumgelaufen und haben mal wieder Frozen Yogurt gegessen (wie gesagt, hier gibt es sonst echt nichts :D).
Damit sind wir auch schon bei dieser Woche angekommen und da ist weiter nichts spannendes passiert, außer dass ich Dienstag mit Anna  (nah wer kann es erraten?) erst Frozen Yogurt essen war und dann bei Starbucks und da haben wir noch 4 andere deutsche Aupairs getroffen, die auch alle in der Nähe wohnen. Also über mangelnde Aupairs kann man sich hier echt nicht beschweren.

Sonst ist hier weiter nicht viel passiert, war ja auch eigentlich schon genug ;) Morgen fahre ich mit Courtney nach NYC und wir machen da die Gossip Girl - Schauplatz - Tour. Mal gucken wie die wird. Da bin ich schon ganz gespannt :).

Freitag, 13. Juli 2012

A New Beginning

Wobei ich jetzt ja auch schon fast 4 Wochen hier bin. Ich sollte hier echt öfter mal schreiben.

Auf der einen Seite kommt es mir vor, als wäre ich schon ewig hier, aber dann auch wieder, als wäre ich gestern erst angekommen. Das ist ein ganz komisches Gefühl.
Mir geht es hier in meiner neuen Gastfamilie aber super. Meine Gasteltern sind total nett und behandeln mich auch einfach schon ganz anders als meine alten (mit denen ich ja nie so wirklich gut klar gekommen bin). Und die Kinder sind auch echt super. Zwar manchmal etwas anstrengend, aber welches Kind ist das nicht? Und die 6 jährige meinte auch schon wiederholt, dass ich ihr liebster Babysitte bis jetzt wäre. Und sowas hört man ja immer gerne. :)
Zudem gibt es hier auch viiel mehr Aupairs als in der Sacramento Area. Waren in Sacramento in meiner Gruppe von meiner Agentur noch 12 Aupairs sind es hier jetzt 52. Was ja schon eine gewaltige Steigerung ist. Und die Leute wohnen auch einfach näher, was super ist, weil ich nicht immer Stunden brauche um irgendwo anzukommen :D

Aber jetzt versuche ich mal die letzten Wochen chronologisch zusammen zu fassen, so gut ich es noch hinbekomme.
Angekommen bin ich an einem Montag. Mein Flug in Vegas ging schon um 7 Uhr morgens, ich musste also seehr früh aufstehen. Somit habe ich dann in dem ersten Flug von Vegas nach Philadelphia auch fast die ganze Zeit geschlafen. Danach hatte ich dann etwas Aufenthalt in Philadelphia und dann ging es mit einer Mini-Maschine, in der außer mir nur noch 11 andere Leute waren (und die Maschine war fast voll!) nach White Plains.
Da wurde ich dann von meinem Gastvater mit den Kindern abgeholt, nachdem ich erstmal den Schock überwunden hatte, dass an meinem Koffer eine Rolle kaputt gegangen ist -.-
Schon auf der Autofahrt vom Flughafen zum Haus ist mir aufgefallen, wie anders es hier einfach ist, im Vergleich zu Cali. Es ist so viel grüner und sieht generell mehr aus wie in Deutschland. Wo in Cali die Landschaft entweder aus Feldern oder aus trockenen Wiesen bestand sieht man hier am Straßenrand nur Wald. Aber auch wirklich überall. Ich kann die Straßen nicht auseinander halten, da es einfach überall gleich aussieht :D
Die Kinder waren im Auto noch etwas still, aber als wir dann am Haus waren sind sie etwas aufgetaut und die kleine hat mich auch gleich an die Hand genommen und mir alles gezeigt. Das war richtig süß. Da es dann auch schon recht spät war, haben wir dann nur noch gegrillt und dann habe ich etwas meine Sachen einsortiert und erstmal festgestellt, dass ich eindeutig zu viele Klamotten haben, ich hatte nämlich bei weitem nicht genug Bügel und musste mir da letztens erstmal neue kaufen :D

Meinen ersten Tag ist meine Gastmutter dann zu Hause geblieben und hat mir dann einfach alles mögliche erklärt und auch so ein paar Geschäfte in der Gegend gezeigt. Das war ganz gut so zur Orientierung.
Ab dem zweiten Tag, also Mittwoch war ich dann mit den Kindern alleine, was aber erstaunlich gut geklappt hat. Die sind echt selbständig und wenn ich was nicht wusste, konnten sie mir das dann auch zeigen.
Hier in Mt. Kisco ist jeden Dienstag so ein Aupairmeeting im Starbucks, wo mir meine Gasteltern gleich von erzählt hatten und sie meinten auch, ich soll da unbedingt am Dienstag gleich hin. Habe ich dann auch gemacht, obwohl es schon komisch war, da hinzugehen ohne zu wissen auf wen man wartet. Aber zum Glück haben dann zwei Mädels Deutsch geredet :D Da habe ich dann also gleich ein paar Leute kennengelernt, auch wenn ich hinterher nie wieder was mit einem von denen gemacht habe.
Am Freitagabend habe ich mich dann mit einem Aupair, Anna, getroffen, die auch mit mir auf der Trainingsschool in New Jersey ganz am Anfang war. Und am Samstag war ich mit ihr und Courtney, einem Aupair aus Südafrika, die 4 Tage vor mir hier angekommen ist, im Kino in White Plains. Und am Sonntag hatten die Mädels hier eine Ballettaufführung, also war ich da mit. Es war also schon ein recht volles erstes Wochenende, was aber gut war, weil so gar keine Zeit für Heimweh oder sowas war :D

Die nächste Woche haben dann auch hier die Ferien angefangen und ich hatte die Große den ganzen Tag, weil nur die kleine Camp hatte. Das war aber ganz entspannt, wir hatten morgens echt Spaß beim spielen. Ich glaube in der Woche habe ich mich dann Dienstag wieder mit Anna getroffen und wir waren in einer Bar hier und haben uns noch mit anderen Aupairs getroffen. Das war ganz gut und es ist einfahc immer gut, neue Leute kennen zu lernen. Am Freitag ist mein Gastvater dann eher nach Hause gekommen und wir waren mit den Kindern in einem Auqarium in Conneticut. Das war echt gnaz cool, wenn auch nicht so grpß wie das Aquarium in Monterey.  Ich glaube danach habe ich dann gar nichts mehr gemacht und den Samstag auch nicht wirklich, weil ich nämlich eine Erkältung hatte und einfach nur müde war. Am Sonntag war ich wieder mit Anna in White Plains und wir haben "Magic Mike" geguckt und waren etwas shoppen.

In meiner dritten Woche hatte dann die Große Camp, aber die Kleine nicht (irgendwie haben meine Gasteltern das nicht Aupair-freundlich geplant ^^), somit hatte ich dann die Kleine den ganzen Tag. Aber das ist echt ne süße und manchmal hat sie auch einfach ewig geschlafen. Und weil die Woche der 4. Juli war, was hier der Nationalferiertag ist, habe ich sowieso nicht so viel gearbeitet. Am Dienstag kamen meine Gasteltern schon eher nach Hause und wir sind dann alle zu dem 4th of July Feuerwerk hier in Westchester gegangen. Was auch echt cool war.
Am Mittwoch, 4. Juli, hatte ich dann frei und ich bin mit Courtney nach NYC gefahren, weil wir uns das Feuerwerk angucken wollten und ein bisschen Sightseen wollten. Wir haben uns dann noch spontan mit einer Südafrikanerin getroffen, die Courtney von ihrer Trainingsschool kannte. Die war aber viel zu spät also waren wir etwas genervt und nachdem wir dann ca. 1 1/2 Stunden am Grand Central auf sie gewartet haben, haben wir beschlossen einfach schonmal vor zu gehen. Wir wollten nämlich aufs Rockefeller. Bis wir da angekommen waren war auch erstmal etwas Zeit vegangen, da wir nämlich nicht so die besten im Kartenlesen sind, was wir auch später nochmal unter Beweis gestellt haben. Am Rockefeller war auch überraschender Weise gar keine Schlange und wir waren innerhalb von 15 Minuten oben :) Und die Aussicht war einfach SUPER. Ich bin ja irgendwie ein totaler Fan von solchen "Städte von oben sehen Geschichten", keine Ahnung wieso, aber ich könnte mir das stundenlang angucken.

Danach haben wir dann endlich die andere Südafrikanerin getroffen (ich habe ihren Namen schon wieder vergessen, deswegen betitele ich sie jetzt immer so, das soll nicht kriminierend sein oder so). Wir wollten dann zum Central Park laufen. Und auf der Karte sah das auch gar nicht weit aus (war es vermutlich auch nicht), aber weil wir ja alle solche Experten sind, sind wir bestimmt 10 Blocks in die falsche Richtung gelaufen und haben somit dann ca. eine Stunde gebraucht um am Central Park anzukommen. In Folge dessen waren wir dann auch so fertig (es waren nämlich ca. 36 Grad im Schatten), dass wir uns im Central Park nur noch was kaltes zu trinken gekauft haben und dann in den Schatten gesetzt haben.
Diese Pause konnten wir leider nicht allzu lange genießen, weil wir ja noch das Feuerwerk sehen wollten. Da haben wir uns dann also zeitig auf den Weg gemacht und beschlossen ein Taxi zu nehmen, weil wir uns nicht nochmal verlaufen wollten. Das hat auch echt gut geklappt und der Taxifahrer hat uns dann zu einer Stelle am Hudson River gebracht, an dem Security war und Getränkestände und ein Park, sodass wir dachten, es wäre eine gute Stelle um das Feuerwerk zu sehen. Wir haben uns dann also notgedrungen in die Sonne gesetzt, da schon alle Schattenplätze besetzt waren und dann haben wir da ca. 3 Stunden gewartet und uns gelangweilt. Aber wir wollten ja das Feuerwerk sehen. Um ca. 20 nach 9 hat das dann auch endlich angefangen und was war? Wir konnten fast gar nichts sehen, weil es genau hinter einem Piergebäude war. ^^ Alle Leute, die in dem Park gewartet hatten waren echt sauer und die meisten sind dann auch schon ca. bei der Hälfte gegangen, wie wir dann auch. Wir mussten ja auch noch wieder den Zug vom Grand Central nehmen. Das Feuerwerk in NYC war dann also für uns eher nicht das Highlight des vierten Julis :D

Am Donnerstag habe ich dann normal gearbeitet und am Freitag waren meine Gasteltern dann zu Hause, weil meine Große in einem Theathercamp ist, wo sie jeden Freitag eine Aufführung haben. Da war ich dann mit allen und das war dann fast alles, was ich Freitag gearbeitet habe. Sehr entspannende Woche also.
Am Freitagabend habe ich mich mit Courtney getroffen und wir waren erst bei Applebees essen und dann beim Frozen Yogurt Laden hier. Der ist zwar sehr gut, aber irgendwie teurer, als die in Sacramento... nicht gut :D
Am Samstag war ich bei Courtney und wir haben Filme geguckt und sie wohnt echt nur ca. 1 Minute von Bill Clinton enfernt. Ich wusste ja, dass der auch in Chappaqua wohnt, aber dass sie so nah dran wohnt ist schon cool. Wir haben dann auf jeden Fall nur gechillt und Filme geguckt und dann sind wir Pizza essen gegangen und weil uns dann immer noch langweilig war, sind wir dann nochmal Frozen Jogurt essen gegangen.
Am Sonntag war ich dann recht spontan nochmal in NYC und bin da erst alleine nen bisschen am Times Square rumgelaufen und habe mich dann mit zwei anderen deutschen getroffen und wir sind nochmal etwas rumgelaufen.

Diese Woche hatte ich dann wieder die Kleine den ganzen Tag und die Große war in ihren Theater Camp. Was spannendes ist eigentlich nicht passiert. Dienstag war ich mit Anna mal wieder Frozen Jogurt essen und dann sind wir noch beim Starbucks vorbei um zu gucken, ob wer bei dem "StarbucksMeeting" ist und wir haben dann ein neues deutsches Apair, Sina, getroffen. Das war ganz nett.
Heute ist dann Freitag und gleich gehen wir wieder alle zu der Theater-Aufführung von der Großen, weswegen ich jetzt grade frei habe, weil meine Gastmutter nämlich zu Hause geblieben ist.


So, das war dann auch erstml alles. Vermutlich hätte ich da auch mehrer Blogeinträge draus machen können und dann wäre es etwas sturkuturierter gewordne, aber dann hätte ich es vermutlich nie alles geschrieben. :D
Mir geht es nach meinem Rematch auf jeden Fall sehr gut. Und jetzt muss ich mir übers Verlängern Gedanken machen...

Samstag, 30. Juni 2012

Las Vegas & Grand Canyon

Ich versuche den Blog jetzt mal chronologisch auf den neusten Stand zu bringen. Ich hatte erst überlegt, Vegas hinterher zu schieben, aber ich glaube, das wird zu verwirrend (vorallem für mich :P). Also müsst ihr euch jetzt mit dem Bericht zur neuen Gastfamilie noch etwas gedulden. Erstmal nur so viel: Bis jetzt ist es echt super.

Nachdem ich dann jeden falls 5 recht langweilige Tage bei meiner Betreuerin verbracht hatte, die hauptschlich aus Fernsehn gucken und lesen bestanden, war ich am Donnerstag echt froh, dass ich endlich nach Las Vegas fliegen konnte. Es ging also früh morgens los zum Flughafen, nur um festzustellen, dass mein Flug eine Stunde Verspätung hat. -.- Wifi sei dank ging diese Stunde aber dann doch recht schnell rum. Der Flug an sich war nicht sonderlich spannend, aber da ich einen Fensterplatz ergattert hatte (Southwest hat scheinbar freie Platzwahl, obwohl auf dem Ticket ein Platz steht... misteriös), habe ich ungefähr den ganzen Flug damit zugebracht Fotos zu machen. Aber es war auch echt interessant. Erst sind wir fast über das Haus meiner alten Gastfamilie geflogen. Ich bin mir relativ sicher, dass ich es gesehen hätte, wenn ich auf der anderen Seite vom Flughzeug gesessen hätte und dann sind wir über den Yosemite-Nationalpark geflogen. Aber auch sonst war die Landschaft echt interessant. Hier mal ein paar Impressionen:

Ín Vegas angekommen wartet Marina, meine Reisebegleitung, schon im Hotel auf mich und wir haben uns gleich auf den Weg zum Strip gemacht, da wir noch etwas vom Tag haben wollten. Es war auch erst ca. 4 Uhr nachmittags. Da wir noch motiviert waren und uns noch nicht so auskannten sind wir den Weg vom Hotel zum Strio zu Fuß gelaufen (unser Hotel lag etwas außerhalb), was eigentlich auch nicht so schlimm gewesen wäre, wenn es nicht ca. 40 Grad im Schatten und dann noch praller Sonnenschein gewesen wäre...
Naja, wir sind dann ein bisschen rungelaufen und haben uns das ein oder andere Hotel angeguckt, in denen war es nämlich dank den Klimaanlagen seehr angenehm :D
Als es später wurde und die Sonne untergegangen war, war es dann auch draußen einigermaßen auszuhalten, deswegen konnten wir da dann schöne Fotos, wie dieses machen.

Am nächsten Morgen hat unser Tag damit begonnen, dass wir uns auf die Suche nach dem Las Vegas Zeichen gemacht haben, was ich bei brüllender Hitze als etwas schwieriger rausgestellt hat, aber diesmal hatten wir ein Busticket, also war es nicht ganz so schlimm. Wir haben es dann auch noch einem kleinen Spaziergang gefunden. Und hier der Beweis, wir waren wirklich in Las Vegas :P
Da das Zeichen genau an einem Ende vom Strip war, hatten wir uns dann vorgenommen den Strip von hinten einmal abzulaufen. Sehr weit sind wir aber nicht gekommen :D Die Hotels sahen von innen auch alle ziemlich gleich aus.Wenn wir am ersten Tag noch fleißig Fotos von den Casinos gemacht haben, waren wir von ihnen jetzt nicht mehr so beeindruckt. Es gab übrigens sogar am Flughafen schon Spielautomaten. Hier mal ein paar Fotos vom Tag. Wirklich viel zu erzählen gibts dazu nämlich nicht :D


Da es überall so "Tickets zum halben Preis"-Boxen oder sowas gab und man in Vegas ja eine Show gesehen haben muss, haben Marina und ich uns noch spontan entschieden Abends zu den Chippendales zu gehen. Und nach einer kurzen Pause im Hotel ging es dann auch direkt weiter zum Hotel Rio, was auch etwas außerhalb vom Strip liegt, aber glücklicherweise auf der gleichen Straße, wie unser Hotel. So konnten wir einfach in den Bus vor unserem Hotel einsteigen, und vorm Rio wieder aussteigen. :)
Das Geld für die Show hat sich auch echt gelohnt.
Da wir nur noch Karten für die spätere Vorstellung bekommen hatten und hinterher eewig auf unseren Bus warten mussten, waren wir erst ca. gegen 2 im Hotel und um 5 ging schon wieder unser Wecker, da wir um 6:30 vom Bus abgeholt wurden, der uns zum Grand Canyon gebracht hat. Es war also eine kurze Nacht. Aber da die Fahrt zum Grand Canyon 4 Stunden gedauert hat konnten wir da etwas schlafen.

Und die Fahrt hat sich auch echt gelohnt und war mein Highlight des ganzen Trips. Es war total beeindruckend den Grand Canyon zu sehen. Wir konnten am Grand Canyon selber nochmal Shuttle Busse nehmen um von einem Ort zum nächsten zu gelangen und somit unsere 4 Stunden, die wir da hatten bis uns unser Bus wieder nach Vegas gefahren hat selber gestalten. Als erstes sind wir zu der Station mit dem Skywalk gefahren, der in underer Bustour schon mit drin war. Vom Skywalk selber habe ich leider keine Fotos, da man selber darauf nicht fotografieren durfte. Dafür habe konnte man dann Fotos fürs teures Geld kaufen, was ich natürlich auch gemacht habe :D Aber da ich jetz nur einen Audruck habe und keine Datei und auch noch keine Möglichkeit zum einscannen hatte, kann ich euch das Foto jetzt leider nicht zeigen :D Sonst habe ich aber natürlich wieder viele Fotos gemacht, die ich euch jetzt auch nicht vorenthalten will:

Da wir nach der Tour schon um ca. 7 wieder am Hotel waren, haben wir uns nur kurz etwas frisch gemacht und sind dann geich weiter auf den Strip. Da haben wir dann auch wieder nur noch Hotel gucken gemacht, was auch eigentlich alles ist, was man in Vegas machen kann, wenn man unter 21 ist :D


Und genau daraus bestand dann unser letzter Tag auch wieder. Nur, dass wir uns mal etwas ausschlafen gegönnt haben und erst um 12 angefangen sind und als erstes einen kleinen Zwischenstop am Las Vegas Brauhaus gehalten haben, um mal wieder was richtig gutes Deutsches zu essen :D Und ich muss sagen, es war schon echt toll, mal wieder eine "richtige" Bretzel zu essen und nicht eine, die nach Zimt schmeckt oder sowas. Danach sind wir dann, wie gesagt, nochmal die letzten Hotels am Strip angucken gegangen bevor wir uns dann am Abend noch kurz die Fremont Street in  Downtown Las Vegas angeguckt haben.
Wir sind dann auch schon recht früh wieder zum Hotel gefahren, da mein Flug nach New York schon um 7 Uhr morgens ging und ich somit den Shuttle um 5 nehmen musste -.-

Aber hier beginnt jetzt eine neue Geschichte, die ich in einem anderen Blogeintrag festhalten werde, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt :D