Mittwoch, 29. Februar 2012

Seattle - The not so rainy city

Am Wochenende war ich, wie die meisten ja wissen, mit Sophie, einem deutschen Aupair aus Denver, in Seattle. Und das war ein echt gelungenes Wochenende.

Begonnen hat alles damit, dass ich Freitag schon eher aufhören konnte zu arbeiten, ich dann mit den Kindern meine Gastmutter abgeholt habe und die mich dann zum Flughafen gebracht haben. Da war ich dann auch früh und musste dann lange warten. Aber besser zu früh als zu spät :D. Der Flug war dann ganz entspannt und mit knapp 1:30 Stunden auch sehr kurz. Beim Landeanflug sind wir schon über Seattle geflogen und man konnte schon alles sehen, also die ganze Stadt bei Nacht, das war echt cool. Gelandet bin ich dann ca. 1 Stunde vor Sophie und konnte dann alson am Flughafen nochmal warten. Die Zeit habe ich mir dann damit verschlagen, rauszufinden, wo Sophies Flug ankommt. Nach einigem hin und her bin ich dann auch an ihrem Gate angekommen :D Da musste ich dann auch nicht mehr lange warten und wir haben uns auf die Suche nach dem Zug gemacht, der uns laut der Seite vom Hostel günstig in die Innenstadt bringen sollte. Das war auch erst wieder mit einigem Suchen verbunden, aber am Ende haben wir ihn gefunden :). Mit dem Zug sind wir dann kanpp eine Stunde gefahren und als wir angekommen sind mussten wir gleich wieder suchen :D Nämlich das Hostel. Aber zum Glück gibts auf dem Handy Googlemaps, ich glaube ohne das wären wir das ganze Wochenende sowieso total aufgeschmissen gewesen. Unser Hostel/Hotel haben wir dann aber auch noch gefunden und waren positiv überrascht. Das war nämlich echt guut! Kein Vergleich zu dem, in dem ich in San Francisco war. Es war wirklich mehr ein Hotel als ein Hostel und super gelegen. Also falls irgendwer mal eine Empfehlung für ein Hostel in Seattle braucht, könnt ihr mich gerne fragen :P.
Im Hostel angekommen sind wir auch nur noch schlafen gegangen, weil es ja doch schon recht spät war und wir fürs Wochenende viel geplant hatten.

Die Nacht auf Samstag war dann die kälteste Nacht die ich hier je hatte (und ich schlafe schon immer mit Pulli), weil wir das mit der Klimaanlage im Zimmer noch nicht so raus hatten :D. Darauf folgte dann die kälteste Dusche die ich vermutlich je genommen haben, weil ich mit dem Duschhebel nicht so ganz klar kam :D Aber danach war ich wenigstens wach. Nachdem wir dann beide fertig waren sind wir frühstücken zum Starbucks um die Ecke gegangen und danach haben wir uns auf den Weg zum Space Needle gemacht. Da haben wir uns dann spontan Entschieden ein Tag und Nacht - Ticket zu kaufen, also konnten wir zweimal drauf :) Das hat sich auch als die richtige Entscheidung rausgestellt, denn der Blick war super:

Danach haben wir uns dann auf den Weg gemacht das Haus von Meredith von Grey's Anatomy zu suchen, da das der einzige Drehort ist, der tatsächlich in Seattle ist (neben dem Hubschrauberlandeplatz). Das war aber auch wieder mit einigem Suchen verbunden :D Erst sind wir nämlich schön 25 Minuten zur falschen Adresse gelaufen, nur um dann nochmal 20 Minuten zurück zum richtigen Haus laufen zu können :D. Aber wir haben seehr schöne Häuser gesehen, also ich weiß, wo ich später mal hinziehen könnte. Das Haus haben wir dann aber gefunden (auch wenn ich mir nach dem gucken der letzten Folge nicht mehr soo sicher bin, dass es das richtige ist, da wurde nämlich eine weiße Ecke eingeblendet... ). Hier das Beweisfoto:
 
Nach dem ganzen Gelaufe waren wir dann recht hungrig und wollten uns eigentlich auf die Suche nach was zu Essen machen, bis wir dann auf dem Weg an einer richtig coolen Aussichtsstelle vorbeigekommen sind. Da hatte man nämlich so einen Blick auf die Stadt -->
Nachdem wir da eine kurze Fotopause eingelegt hatten wollten wir uns dann echt auf die Suche nach was essbarem machen. Das gestaltete sich aber schwieriger als gedacht. Wie sich später rausstelle müssen wir nämlich genau die falsche Straße langelaufen sein. Da der Pike Place Market nämlich unser nächstes Ziel war, dachten wir gehen wir schonmal in dessen Richtung... Naja, am Ende haben wir dann am Pike Place Market gegessen :D.
Am Pike Place Market ist auch der erste Starbucks überhaubt und da mussten wir natürlich hin. Die Schlange war unglaublich lang und es war unglaublich voll im Laden, aber ein Kaffee und auch eine Tasse musste natürlich gekauft werden. Von außen sieht der Starbucks aber recht unscheinbar aus:
Danach sind wir dann in den Markt gegangen und da hatten sie echt alles, über Schmuck und T-Shirts bis hin zu sehr frischem Fisch :D Im Anschluss waren wir dann nicht mehr so unternehmnslustig und da Sophie tatsächlich noch nie in der Cheesecakefactory war, beschlossen wir dahin zu gehen. Den Plan hatte scheinbar jeder der in Seattle war an diesem Abend und somit konnte wir eine geschlagene Stunde auf den Tisch warten. (Für die in Deutschland: Wartezeiten bei Restaurants sind hier normal und bei der Cheesecakefactory dauerts auch immer recht lange, aber meistens dann doch "nur" 25 Minuten...). Wir haben uns die Wartezeit dann jeden Falls damit rumgeschlagen, dass wir noch ein bisschen durch Seattle gelaufen sind.
Da wir ja das Tag und Nacht - Ticket für den (oder das?) Spaceneedle hatten haben wir den Cheesecake nur to go genommen und uns dann nach dem eigentlichen Essen wieder auf den Weg zum Spaceneedle gemacht. Und der Gang hat sich auch wieder echt gelohnt. Der Blick war bei Nacht auch richtig toll, auch wenn es da oben mega kalt und windig war :D
Nachdem wir dann (mal wieder) im Souveniershop im Spaceneedle waren waren wir auch sehr fertig und müde von dem ganzen Laufen und wir haben uns nur noch ins Hotel begeben und ein bisschen Fernsehn geguckt, unsere Cheescakes gegessen und Postkarten geschrieben (jetzt dürft ihr gespannt sein, wer alles eine bekommt :P).

Der nächste Morgen fing dann wieder mit einem Frühstück bei Starbucks an und danach haben wir uns gleich auf den Weg zum Hafen gemacht, weil wir nämlich eine Bootstour machen wollten. Das haben wir dann auch und der Blick war mal wieder genial.
Die Fahrt hat dann eine Stunde gedauert und da wir eine gute Sicht haben wollten haben wir auch tapfer fast die ganze Zeit oben auf dem Deck ausgehalten. Nach ca. 50 Minuten wurde es uns dann aber doch zu kalt und wir sind reingegangen...
Danach haben wir uns dann mit einem Kaffee bei Starbucks wieder aufgewärmt und uns dann auch schon langsam auf den Weg Richtung Hotel gemacht, da mein Flieger ja an dem Abend schon wieder ging :(.
Nachdem wir dann also noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen sind und ich wenigstens etwas der roten Teppich Show von den Oskars gesehen habe, musste ich mich dann auch auf den Weg machen zum Bahnhof. Das war der nicht so schöne Moment des Wochenendes, weil Seattle echt eine total schöne Stadt ist und ich da mit Sophie so viel Spaß hatte, dass ich gar nicht mehr weg wollte. Besonders mit der Perspektive, dass ich am nächsten Tag um sechs Uhr aufstehen musste. (und da wusste ich noch nicht WIE spät ich im Endeffekt ankommen sollte...).

Den Bahnhof habe ich dann aber (so gut wie) ohne Suchen gefunden und die Zeit bis ich am FLughafen war verging dann auch schneller als ich dachte. Der Flug war dann auch ok, außer dass wir Verpätung hatten, weil das FLughzeug auf Eis kontrolliert werden musste... Und da lag dann glaube ich auch das Problem. Ich hatte mir nämlich vom Sacramento Flughafen nach hier einen Shuttle bestellt, weil es für meine Gastmutter mit den Kindern zu spät gewesen wäre mich abzuholen (mein Gastvater ist auf Geschäftsreise). An sich ja überhaubt kein Problem, nur musste ich leider über eine Stunde auf diesen Shuttle warten und dann wurde es doch schon recht spät...
Naja ich habs überlebt und davon habe ich mir das Wochenende auch nicht vermiesen lassen :) Ich bin zwar immer noch müde vom Wochenende, aber ich kann mich ja am nächsten ganz viel ausruhen :D

Falls also jemand überlegt, wo man in den USA hinmuss, dann sollte Seattle definitiv mit auf die Liste! Die Stadt hat mir super gefallen und wenn ich könnte würde ich glatt nochmal hin :D Aber ich glaube davor will ich dann doch lieber neue Orte sehen :)
Ich hatte also ein rundum gelungenes Wochenende in Seattle :)

Sonntag, 19. Februar 2012

Ich habe meinen ersten Promi getroffen

Jaa, ihr habt richtig gelesen :D Ich habe tatsächlich einen Promi getroffen, auch wenn ihn die meisten von euch wahrscheinlich nicht kennen.
Ich hatte durch Zufall rausgefunden, dass Tyler Hilton (ein Sänger, der auch bei One Tree Hill mitgespielt hat, für die, die ihn nicht kennen) die "Vorband" bei einem Countrykonzert in Davis ist am Freitag. Da der Eintritt nur 22 Dollar war und Davis auch nicht weit weg ist, dachte ich mir, da kann ich ja mal hin. Leider war mein Entschluss da hinzugehen sehr spontan. Ich habe dann also Freitagmittag ungefähr jedes Aupair, dass ich hier kenne gefragt, ob es mitwill aber keiner wollte, bzw. die, die wollten hatten kein Geld oder mussten arbeiten...
Dann habe ich ewig mit mir gehardert, ob ich alleine hingehen soll oder nicht, habe mich dann aber dazu entschieden alleine hinzugehen. Und ich muss sagen, das war die richtige Entscheidung. Das warten am Anfang und auch zwischendurch war es zwar etwas blöd alleine da zu sein, aber ich hätte es definitiv bereut nicht hingegangen zu sein.
Tyler Hilton hat dann auch nur ca. eine halbe Stunde gespielt und der Hauptkünstler hat mich nicht wirklich interessiert, weil ich den auch vorher gar nicht kannte. Laut ein paar anderen, die da waren ist es aber wohl ein ziemlich berühmter Countrysänger gewesen....
Jedenfalls bin ich dann in der Bar etwas rumgelaufen und bin druch Zufall in den Außenbereich gelaufen und habe dann gesehen, dass Tyler Hilton da fleißig am Autrogramme geben und Fotos machen war. Während ich mich dann also in der Mini-Schlange angestellt habe, dachte ich noch, mist ich hab ja gar keinen der ein Foto von mir machen kann, da drehten sich die Mädels vor mir um und ich habe ein Foto von ihnen mit Tyler Hilton gemacht uns sie eins für mich :). Leider habe ich bis heute noch nicht rausgefunden, wie ich mit meiner Kamera vernünftige Fotos in der Dunkelheit mache, deswegen ist mein Foto jetzt leider etwas verschwommen, aber ihr dürft es euch trotzdem gerne angucken (muss ja etwas angeben :P):
Bis nächstes Wochenende muss ich das mit den Nachtaufnahmen unbedingt noch rausfinden. In Seattle will ich nämlich schöne Bilder machen und nicht nur so verschwommene haben. :)
Ich bin dann auch kurz nachdem ich das Foto gemacht hatte wieder gefahren, obwohl der Hauptact noch am spielen war, aber da mich die Musik irgendwie nicht so umgehauen hat und es dann alleine doch etwas langweilig war,dachte ich mir, kann ich auch nach Hause fahren :D

Sonst ist mal wieder nicht viel spannendes passiert, arbeit ist wie immer eigentlich und College ist langweilig wie immer :D Gestern wollte ich eigentlich mit nen paar anderen Aupairs erst nach San Francisco fahren, dann wollten wir in die Mall shoppen gehen und im Endeffekt sind wir dann nur so rumgegammelt von Laden zu Laden :D War aber ganz witzig eigentlich.  Und heute mache ich dann gar nichts, denke ich. Aber ich muss auch noch ein paar Serien aufholen, da komme ich nämlich nicht mehr so ganz mit :D

Samstag, 11. Februar 2012

Mein erstes Basketballspiel

Vor ca. einer Woche war ich mit Saskia, einem deutschen Aupair aus Davis, und ihrem Bruder bei einem Basektballspiel der Sacramento Kings. Das war eine recht spontane Entscheidung, deswegen haben wir auch einfach die billigsten Tickets genommen und sind dann ganz oben hinter einem Korb gelandet :D. Aber egal, die Atmospähre war trotzdem gut. Dass sich keiner von uns so wirklich für Baskettball interessiert, hat sich schon vor dem Spiel rausgestellt. Wir haben nämlich bestimmt 10 Minuten darüber gerätselt, wie lange so ein Spiel überhaubt geht :D Wir haben es aber nicht rausbekommen.
Unser Blick auf das Spielfeld sah dann so aus:
An sich hatten wir einen ganz guten Überblick, nur das hinter einem Korb sitzen war nicht soo super. Aber da sind wir jetzt für nächstes Mal schlauer! ;)
Generell waren wir sowieso mehr an den Pausenaktivitäten interessiert. Da gab es einmal Cheerleader, verschiedene Wettbewerbe bei denen Zuschauer Gutscheine von den Sponsoren gewinnen konnten usw.
Unser Desinteresse am Spiel, denn bis auf die letzten 10 Minuten war es wahrlich etwas langweilig, hat die Reihe hinter uns wieder wett gemacht. Da saßen nämlich sehr begeisterte Fans und es hat schon mehr Spaß gemacht, denen zuzuhören als das Spiel zu gucken...
Auch wenn es am Anfang nicht so aussah, haben die Sacramento Kings am Ende dann nach wirklich spannenden letzten fünf Minuten doch noch gewonnen. Und somit konnten dann alle zufrieden nach Hause gehen.

Saskia kenne ich übrigens aus meinem Englischkurs, zu dem ich jetzt schon seit vier Wochen gehe. Und dass ich sie da kennengelernt habe ist (außer dem unschlagbarem Preis von 10$) auch das einzig Gute an diesem Kurs. Er ist nämlich unglaublich langweilig. Und dass ich da direkt nach meinen 10 Stunden Tagen 30 Minuten hinfahren kann machts auch nicht besser. Naja, er geht ja nur noch bis zum 15.05 und dazwischen bin ich eine Woche nicht da, das heisst also ich muss zweimal nicht hin :P

Ich glaube hiermit habe ich euch jetzt auch alle so gut wie auf den neusten Stand gebracht... Es hat sich hier nämlich so langsam der Alltag eingeschlichen und es passiert in der Woche normalerweise nichtmehr wirklich was spannendes... Am Wochenende gehe ich viel ins Kino, was scheinbar so ziemlich das einzige ist, was man hier unter 21 machen kann :D Deswegen habe ich auch mal ein paar Empfehlungen für euch, und zwar solltet ihr unbedingt "Big Miracle" und "The Vow" gucken. ;)

Sonntag, 5. Februar 2012

Stanford University

Vor entweder 3 oder 4 Wochen, ich kann mich beim besten Willen grade nicht erinnnern, wann es war, hatten eine Freundin, Stephanie (auch ein deutsches Aupair) und ich die Idee an einem freien Sonntag mal was anderes zu machen. Da hatten wir erst überlegt nach Yosemite zu fahren, aber da das für einen Tag dann doch zu weit weg ist, haben wir uns dann entschieden nach Stanford zu fahren.

Am Sonntagmorgen habe ich dann also Stephanie und ihre Nachbarin Andrea, auch ein Aupair aus Kolumbien, abgeholt und wir haben uns auf den Weg gemacht. Sind dabei an San Francisco vorbeigefahren und konnten sogar die Golden Gate Bridge sehen, was mich daran erinnert hat, dass ich da auch unbedingt mal wieder hin muss.

In Stanford angekommen bzw. Palo Alto angekommen haben wir uns erstmal den Campus der Uni angeguckt und der war schon seehr schön. So ein Campus mit Palmen hat schon was (wobei die sogar meine Uni hat :D ). Hier mal ein paar Bilder:





Mit dem Wetter hatten wir, wie man sieht leider nicht so viel Glück. Aber es kann ja auch nicht immer gutes Wetter sein :P Deswegen (ok nicht nur deswegen :P) wurde dann der Souvenir-Shop aufgesucht und ich habe mir einen Stanford-Pulli gekauft, der dann auch gleich angezogen werden musste.

Auf der Suche nach dem Auto haben wir dann noch einen Park mit diesen lustigen Figuren gefunden:


Nachdem wir dann das Auto endlich gefunden hatten, sind wir noch in den Downtown-Bereich von Palo Alto gefahren und sind da ein bisschen langgelaufen und haben dann in der Cheescakefactory gegessen. :) Da war ich auch tatsächlich schon länger nicht mehr :D