Sonntag, 29. Juli 2012

Auf den Spuren von Gossip Girl

Ich weiß,  es ist kaum zu glauben, aber ich blogge tatsächlich schon wieder. Und schonmal als Vorwarnung, dieser Blogeintrag wird für nicht Gossip Girl - Gucker eher langweilig ;)

Am Samstagmorgen bin ich schon früh aufgestanden, weil wir "schon" den Zug um 9:40 genommen haben, damit wir auch ja pünktlich am Palace Hotel ankommen, wo um 12 Uhr die Gossip Girl Tour gestartet ist. Da wir schon um 10:40 am Grand Central angekommen sind hatten wir noch Zeit für eine dringend benötigte Kaffepause. Es ist echt unglaublich, wie schnell ich mich wieder an den morgendlichen Kaffee gewöhnt habe. In Sacramento habe ich ja keinen getrunken und hier jetzt wieder, nur Samstag war er noch nicht fertig, bevor ich gefahren bin :D Und ich habe mich echt wie so ein Zombie gefühlt. Schrecklich.
Jeden Falls haben wir uns danach auf die Suche nach dem Plaza Hotel gemacht. Das war auch gar nicht weit vom Grand Central entfernt, nur leider ist es grade von einem Gerüst umgeben, sodass wir beim ersten Mal doch tatsächlich dran vorbei gelaufen sind. Aber wenn man genauer hinguckt, dann erkennt man, dass es aus der Serie ist.
Wir durften sogar reingehen und in die Bar gehen, die einem Gossip Girl - Gucker dann auch auf jeden Fall bekannt vorkam (zwischenzeitlich während der Tour waren Courtney und ich uns nämlich nicht mehr ganz so sicher, wie aufmerksam wir die Serie wirklich geguckt haben, da wir uns an manche Kulissen einfach nicht erinnern konnten).

Danach ging es dann in einen Bus, der auch mit Fernseher ausgestattet war, der immer passend zur Lokation Clips gezeigt hat, wo die Lokation in der Serie vorkam. Das war sehr praktisch um vergessliche Menschen, wie Courtney und mich daran zu erinnern, dass manche Orte tatsächlich in der Serie vorkamen.
Wir haben dann unter anderem bei der Kirche angehelten, in die Blair in der 5 Staffel des öfteren geht und bei verschiedenen Shops, die in der Serie wohl des öfteren mal aufgetaucht sind.

Der erste größere Stop, an dem wir auch tatsächlich aussteigen konnten, war dann an der "Schule" von Serena & Blair, die eigentlich das Museum of the City New York ist. Das war aber wieder eine der Lokations die man wirklich erkannt hat und nicht rätseln musste, wann genau das denn in der Serie vorgekommen sein soll. Da konnten wir uns dann 10 Minuten aufhaltne und Fotos machen, was aber auch auf jeden Fall gereicht hat, so viel gabs da dann auch nicht zu sehen.

Danach ging es dann am Central Park lang Richtung Met, zu dem Blair & Serena in der Serie des öfteren zum Lunch gehen. Und das ist auch eine DER Gossip Girl Lokations meiner Meinung nach. Ich muss auf jeden Fall immer daran denken, wenn ich an Drehorte von Gossip Girl denke. Und es wird auch denke ich wieder jedem Gossip Girl - Gucker bekannt vorkommen. Nach einer weiteren 10 Minütigen Pause ging es dann weiter an Nates Haus vorbei zu Dylan's Candy Bar. Ein scheinbar sehr berühmter Süßigkeitenladen in New York, der auch in Gossip Girl aufgetaucht ist. Weder Courtney noch ich konnten uns daran erinnern, bevor wir den Clip gesehen haben, aber als unser Tourgide den Stop angekündigt hat, meinte Courtney ganz aufgeregt, dass sie da eh hinwollte, weil das wohl auch in irgendeiner anderen TV-Reality-Show vorkommt. Mir hats zwar immer noch nichts gesagt, aber es sah schon sehr cool da drinnen aus. Wir hatten dann auch ganze 20 Minuten Zeit um uns den Laden anzugucken, was auch nötig war, da man vor lauter Farbe gar nicht wusste, wo man zuerst hingucken sollte.

Danach ging es dann zu einem meiner persönlichen Highlights der Tour: dem Empire Hotel. Wobei ich dann doch eher enttäuscht war, da es ja noch Tag war und man das Zeichen daher gar nicht so schön rot leuchten hat sehen bzw. es gar nicht gesehen hat, weil wir dafür zu nah dran waren. :( Es war aber trotzdem cool, mal in dem "Hotel von Chuck Bass" gewesen zu sein.
Als nächstesn ging es Richtung Henri Bendel, dem Designer Laden, wo Blair ihre Haarbänder her hat. Da kosten die schmalsten und günstigsten auch mal grade 168$. Trotzdem habe ich mindestens 3 Leute aus unseren Bus gesehen, die sich was gekauft haben. Da hatten wir dann auch unseren zweiten 20 Minuten Stop, den man meiner Meinung nach da gar nicht gebraucht hätte.

Geendet hat die Tour dann an der 14 Ave. und 19. Straße. Also in einer Gegend wo weder ich noch Courtney vorher waren. Was sehr gut war. Der Chelsea Markt war ganz in der Nähe, also sind wir da kurz rüber und dann haben wir uns auf zum Higland Park gemacht. Das ist ein Park, der auf einer Art langen Brücke über den Straßen gebaucht wurde. Klingt irgendwie komisch und sieht von unten auch komisch aus, aber als wir drauf waren, war es echt cool.

Danach haben wir dann spontan entschieden, dass wir uns auf den Weg nach Soho machen, wo wir beide eh schon immer hinwollten. Da es leider angefangen hat in Strömen zu regenen habe ich keine Fotos gemacht, weil ich nicht wollte, dass meine Kamera nass wurde und wer mich kennt, weiß ja auch, wie sehr ich regen mag :D. Danach sind wir dann noch durch Greenich Village gelaufen und dam Union Square vorbei. Den fand ich jetzt nicht soo beeindruckend, aber da es aufgehört hatte zu regenen, habe ich trotzdem mal Fotos gemacht.

Da es dann auch schon gegen Abend war haben wir uns dann auch auf den Weg Richtung Grand Central gemacht und somit auf den Weg nach Hause. Da habe ich mich dann auch schon früh hingelegt, weil ich nämlich heute morgen um 8 arbeiten musste. Meine Gasteltern hatten nämlich heute ein Barbeque und brauchten da ein bisschen Hilfe bzw. Beschäftigung für die Kinder. Und da ich im Moment, wo meine Gastmutter ja zu Hause ist, eh nicht auf meine vollen Stunden komme konnte ich da ja schlecht nein sagen. Es hat sich dann auch als ganz entspannt rausgestellt. Ich habe (mehr oder weniger) schön mit den Kindern gefrühstückt und sie dann etwas bespasst. Danach hat Courtney mich dann abgeholt und wir sind ein anderes deutsches Aupair, Anika, abholen gefahren um dann ins Kino in "Step up Revolution" zu gehen und mal wieder Frozen Yogurt zu essen. Somit hatte ich dann noch einen entspannenden Sonntagnachmittag.

Freitag, 27. Juli 2012

Von Wochenenden und erneutem Familienwechsel


Das Wochenende vor zwei Wochen (nach meinem letzten Eintrag) war ich Samstag mit Courtney bei einer Show von einem Südamerikanischen Comedian, Trevor Noah, (laut Courtney der bekannteste Comedian in Südafrkia) und ich muss sagen, die Show war auch echt gut. Durchs Internet haben wir freie Tickets bekommen und so hat sich das auf jeden Fall gelohnt. :) Danach habe ich dann bei Courtney übernachtet, weil wir eigentlich am Sonntag nach NYC wollten. Leider hatten wir einen kleinen "Autounfall" auf dem Weg zu der Comedyshow und somit sind wir nicht gefahren. Also es war kein wirklicher Unfall, wir haben nur irgendwie ein Schlagloch mitgenommen und das Auto hatte dann eine Macke. Courtney war dann etwas beunruhigt weil ihre Gasteltern das Wochenende über auch nicht da waren und dann sind wir Sonntag nicht gefahren. Ich glaube ich habe dann auch nicht viel anderes gemacht, außer geskyped...

Die Woche über hatte meine Gastmutter dann ihren letzten Arbeitstag. Die hat sich nämlich für einen neuen Job beworben, bei dem sie mitte August anfängt, und dann den alten schonmal gekündigt. Somit habe ich jetzt eine Stay-at-home-mum, wie man das so schön sagt. Das war ja immer etwas, was ich gar nicht wollte, aber jetzt wo ich es habe ist es gar nicht SO schlimm. Also ich komme mir manchmal schon etwas nutzlos vor, grade wenn die Kinder alleine spielen (was die beiden hier recht häufig machen) und ich mich dann einfach nur mit meiner Gastmutter unterhalte, aber naja, war ja ihre Entscheidung jetzt zu Hause zu bleiben. Und da ich mich mit meiner Gastmutter auch gut verstehe ist das gar nicht so ein Problem. Mit meiner alten Gastmutter hätte ich mir das zum Beispiel gar nicht vorstellen können. Jedenfalls sind wir jetzt seit ca. 1 1/2 Wochen meistens beide mit den Kindern hier, sie geht nur mal so ab und an weg... Das hat aber für mich auch zur Folge, dass ich öfter mal schon am frühen Nachmittag fertig bin mit arbeiten, worüber ich mich ja auch nicht beschwere.
Nur leider hat dieser ganze Arbeitswechsel auch zur Folge, dass meine Gastfamilie ab Oktober (wo mein Aupairjahr zu ende ist) kein Aupair mehr braucht und ich mir somit für meine Verlängerung (für die ich mich ja schon vorher entschieden hatte) wieder eine neue Familie suchen darf. Juhu - nicht. Das ist irgendwie etwas blöd, aber vielleicht sehe ich dann ja nochmal was anderes oder kann sogar hier in der Nähe bleiben (hier gefällts mir nämlich echt gut. So nach zu NYC zu sein ist schon super).

Letztes Wochenende war ich Freitag nur mit Courtney beim Frozen Yogurt Laden hier und dann bei Starbucks (man kann in Mt. Kisco einfach nichts anderes machen). Und Samstag war ich dann mit Nadine, einem anderen deutschen Aupair, in NYC und wir haben uns spontan Potted  Potter am Off-Broadway angeguckt. Das ist eine Parodie auf alle Harry Potter Bücher und ich muss sagen, es war echt gut. Sonntag habe ich mich dann spontan wieder mit Nadine getroffen und wir sind einfach nur in Mt. Kisco rumgelaufen und haben mal wieder Frozen Yogurt gegessen (wie gesagt, hier gibt es sonst echt nichts :D).
Damit sind wir auch schon bei dieser Woche angekommen und da ist weiter nichts spannendes passiert, außer dass ich Dienstag mit Anna  (nah wer kann es erraten?) erst Frozen Yogurt essen war und dann bei Starbucks und da haben wir noch 4 andere deutsche Aupairs getroffen, die auch alle in der Nähe wohnen. Also über mangelnde Aupairs kann man sich hier echt nicht beschweren.

Sonst ist hier weiter nicht viel passiert, war ja auch eigentlich schon genug ;) Morgen fahre ich mit Courtney nach NYC und wir machen da die Gossip Girl - Schauplatz - Tour. Mal gucken wie die wird. Da bin ich schon ganz gespannt :).

Freitag, 13. Juli 2012

A New Beginning

Wobei ich jetzt ja auch schon fast 4 Wochen hier bin. Ich sollte hier echt öfter mal schreiben.

Auf der einen Seite kommt es mir vor, als wäre ich schon ewig hier, aber dann auch wieder, als wäre ich gestern erst angekommen. Das ist ein ganz komisches Gefühl.
Mir geht es hier in meiner neuen Gastfamilie aber super. Meine Gasteltern sind total nett und behandeln mich auch einfach schon ganz anders als meine alten (mit denen ich ja nie so wirklich gut klar gekommen bin). Und die Kinder sind auch echt super. Zwar manchmal etwas anstrengend, aber welches Kind ist das nicht? Und die 6 jährige meinte auch schon wiederholt, dass ich ihr liebster Babysitte bis jetzt wäre. Und sowas hört man ja immer gerne. :)
Zudem gibt es hier auch viiel mehr Aupairs als in der Sacramento Area. Waren in Sacramento in meiner Gruppe von meiner Agentur noch 12 Aupairs sind es hier jetzt 52. Was ja schon eine gewaltige Steigerung ist. Und die Leute wohnen auch einfach näher, was super ist, weil ich nicht immer Stunden brauche um irgendwo anzukommen :D

Aber jetzt versuche ich mal die letzten Wochen chronologisch zusammen zu fassen, so gut ich es noch hinbekomme.
Angekommen bin ich an einem Montag. Mein Flug in Vegas ging schon um 7 Uhr morgens, ich musste also seehr früh aufstehen. Somit habe ich dann in dem ersten Flug von Vegas nach Philadelphia auch fast die ganze Zeit geschlafen. Danach hatte ich dann etwas Aufenthalt in Philadelphia und dann ging es mit einer Mini-Maschine, in der außer mir nur noch 11 andere Leute waren (und die Maschine war fast voll!) nach White Plains.
Da wurde ich dann von meinem Gastvater mit den Kindern abgeholt, nachdem ich erstmal den Schock überwunden hatte, dass an meinem Koffer eine Rolle kaputt gegangen ist -.-
Schon auf der Autofahrt vom Flughafen zum Haus ist mir aufgefallen, wie anders es hier einfach ist, im Vergleich zu Cali. Es ist so viel grüner und sieht generell mehr aus wie in Deutschland. Wo in Cali die Landschaft entweder aus Feldern oder aus trockenen Wiesen bestand sieht man hier am Straßenrand nur Wald. Aber auch wirklich überall. Ich kann die Straßen nicht auseinander halten, da es einfach überall gleich aussieht :D
Die Kinder waren im Auto noch etwas still, aber als wir dann am Haus waren sind sie etwas aufgetaut und die kleine hat mich auch gleich an die Hand genommen und mir alles gezeigt. Das war richtig süß. Da es dann auch schon recht spät war, haben wir dann nur noch gegrillt und dann habe ich etwas meine Sachen einsortiert und erstmal festgestellt, dass ich eindeutig zu viele Klamotten haben, ich hatte nämlich bei weitem nicht genug Bügel und musste mir da letztens erstmal neue kaufen :D

Meinen ersten Tag ist meine Gastmutter dann zu Hause geblieben und hat mir dann einfach alles mögliche erklärt und auch so ein paar Geschäfte in der Gegend gezeigt. Das war ganz gut so zur Orientierung.
Ab dem zweiten Tag, also Mittwoch war ich dann mit den Kindern alleine, was aber erstaunlich gut geklappt hat. Die sind echt selbständig und wenn ich was nicht wusste, konnten sie mir das dann auch zeigen.
Hier in Mt. Kisco ist jeden Dienstag so ein Aupairmeeting im Starbucks, wo mir meine Gasteltern gleich von erzählt hatten und sie meinten auch, ich soll da unbedingt am Dienstag gleich hin. Habe ich dann auch gemacht, obwohl es schon komisch war, da hinzugehen ohne zu wissen auf wen man wartet. Aber zum Glück haben dann zwei Mädels Deutsch geredet :D Da habe ich dann also gleich ein paar Leute kennengelernt, auch wenn ich hinterher nie wieder was mit einem von denen gemacht habe.
Am Freitagabend habe ich mich dann mit einem Aupair, Anna, getroffen, die auch mit mir auf der Trainingsschool in New Jersey ganz am Anfang war. Und am Samstag war ich mit ihr und Courtney, einem Aupair aus Südafrika, die 4 Tage vor mir hier angekommen ist, im Kino in White Plains. Und am Sonntag hatten die Mädels hier eine Ballettaufführung, also war ich da mit. Es war also schon ein recht volles erstes Wochenende, was aber gut war, weil so gar keine Zeit für Heimweh oder sowas war :D

Die nächste Woche haben dann auch hier die Ferien angefangen und ich hatte die Große den ganzen Tag, weil nur die kleine Camp hatte. Das war aber ganz entspannt, wir hatten morgens echt Spaß beim spielen. Ich glaube in der Woche habe ich mich dann Dienstag wieder mit Anna getroffen und wir waren in einer Bar hier und haben uns noch mit anderen Aupairs getroffen. Das war ganz gut und es ist einfahc immer gut, neue Leute kennen zu lernen. Am Freitag ist mein Gastvater dann eher nach Hause gekommen und wir waren mit den Kindern in einem Auqarium in Conneticut. Das war echt gnaz cool, wenn auch nicht so grpß wie das Aquarium in Monterey.  Ich glaube danach habe ich dann gar nichts mehr gemacht und den Samstag auch nicht wirklich, weil ich nämlich eine Erkältung hatte und einfach nur müde war. Am Sonntag war ich wieder mit Anna in White Plains und wir haben "Magic Mike" geguckt und waren etwas shoppen.

In meiner dritten Woche hatte dann die Große Camp, aber die Kleine nicht (irgendwie haben meine Gasteltern das nicht Aupair-freundlich geplant ^^), somit hatte ich dann die Kleine den ganzen Tag. Aber das ist echt ne süße und manchmal hat sie auch einfach ewig geschlafen. Und weil die Woche der 4. Juli war, was hier der Nationalferiertag ist, habe ich sowieso nicht so viel gearbeitet. Am Dienstag kamen meine Gasteltern schon eher nach Hause und wir sind dann alle zu dem 4th of July Feuerwerk hier in Westchester gegangen. Was auch echt cool war.
Am Mittwoch, 4. Juli, hatte ich dann frei und ich bin mit Courtney nach NYC gefahren, weil wir uns das Feuerwerk angucken wollten und ein bisschen Sightseen wollten. Wir haben uns dann noch spontan mit einer Südafrikanerin getroffen, die Courtney von ihrer Trainingsschool kannte. Die war aber viel zu spät also waren wir etwas genervt und nachdem wir dann ca. 1 1/2 Stunden am Grand Central auf sie gewartet haben, haben wir beschlossen einfach schonmal vor zu gehen. Wir wollten nämlich aufs Rockefeller. Bis wir da angekommen waren war auch erstmal etwas Zeit vegangen, da wir nämlich nicht so die besten im Kartenlesen sind, was wir auch später nochmal unter Beweis gestellt haben. Am Rockefeller war auch überraschender Weise gar keine Schlange und wir waren innerhalb von 15 Minuten oben :) Und die Aussicht war einfach SUPER. Ich bin ja irgendwie ein totaler Fan von solchen "Städte von oben sehen Geschichten", keine Ahnung wieso, aber ich könnte mir das stundenlang angucken.

Danach haben wir dann endlich die andere Südafrikanerin getroffen (ich habe ihren Namen schon wieder vergessen, deswegen betitele ich sie jetzt immer so, das soll nicht kriminierend sein oder so). Wir wollten dann zum Central Park laufen. Und auf der Karte sah das auch gar nicht weit aus (war es vermutlich auch nicht), aber weil wir ja alle solche Experten sind, sind wir bestimmt 10 Blocks in die falsche Richtung gelaufen und haben somit dann ca. eine Stunde gebraucht um am Central Park anzukommen. In Folge dessen waren wir dann auch so fertig (es waren nämlich ca. 36 Grad im Schatten), dass wir uns im Central Park nur noch was kaltes zu trinken gekauft haben und dann in den Schatten gesetzt haben.
Diese Pause konnten wir leider nicht allzu lange genießen, weil wir ja noch das Feuerwerk sehen wollten. Da haben wir uns dann also zeitig auf den Weg gemacht und beschlossen ein Taxi zu nehmen, weil wir uns nicht nochmal verlaufen wollten. Das hat auch echt gut geklappt und der Taxifahrer hat uns dann zu einer Stelle am Hudson River gebracht, an dem Security war und Getränkestände und ein Park, sodass wir dachten, es wäre eine gute Stelle um das Feuerwerk zu sehen. Wir haben uns dann also notgedrungen in die Sonne gesetzt, da schon alle Schattenplätze besetzt waren und dann haben wir da ca. 3 Stunden gewartet und uns gelangweilt. Aber wir wollten ja das Feuerwerk sehen. Um ca. 20 nach 9 hat das dann auch endlich angefangen und was war? Wir konnten fast gar nichts sehen, weil es genau hinter einem Piergebäude war. ^^ Alle Leute, die in dem Park gewartet hatten waren echt sauer und die meisten sind dann auch schon ca. bei der Hälfte gegangen, wie wir dann auch. Wir mussten ja auch noch wieder den Zug vom Grand Central nehmen. Das Feuerwerk in NYC war dann also für uns eher nicht das Highlight des vierten Julis :D

Am Donnerstag habe ich dann normal gearbeitet und am Freitag waren meine Gasteltern dann zu Hause, weil meine Große in einem Theathercamp ist, wo sie jeden Freitag eine Aufführung haben. Da war ich dann mit allen und das war dann fast alles, was ich Freitag gearbeitet habe. Sehr entspannende Woche also.
Am Freitagabend habe ich mich mit Courtney getroffen und wir waren erst bei Applebees essen und dann beim Frozen Yogurt Laden hier. Der ist zwar sehr gut, aber irgendwie teurer, als die in Sacramento... nicht gut :D
Am Samstag war ich bei Courtney und wir haben Filme geguckt und sie wohnt echt nur ca. 1 Minute von Bill Clinton enfernt. Ich wusste ja, dass der auch in Chappaqua wohnt, aber dass sie so nah dran wohnt ist schon cool. Wir haben dann auf jeden Fall nur gechillt und Filme geguckt und dann sind wir Pizza essen gegangen und weil uns dann immer noch langweilig war, sind wir dann nochmal Frozen Jogurt essen gegangen.
Am Sonntag war ich dann recht spontan nochmal in NYC und bin da erst alleine nen bisschen am Times Square rumgelaufen und habe mich dann mit zwei anderen deutschen getroffen und wir sind nochmal etwas rumgelaufen.

Diese Woche hatte ich dann wieder die Kleine den ganzen Tag und die Große war in ihren Theater Camp. Was spannendes ist eigentlich nicht passiert. Dienstag war ich mit Anna mal wieder Frozen Jogurt essen und dann sind wir noch beim Starbucks vorbei um zu gucken, ob wer bei dem "StarbucksMeeting" ist und wir haben dann ein neues deutsches Apair, Sina, getroffen. Das war ganz nett.
Heute ist dann Freitag und gleich gehen wir wieder alle zu der Theater-Aufführung von der Großen, weswegen ich jetzt grade frei habe, weil meine Gastmutter nämlich zu Hause geblieben ist.


So, das war dann auch erstml alles. Vermutlich hätte ich da auch mehrer Blogeinträge draus machen können und dann wäre es etwas sturkuturierter gewordne, aber dann hätte ich es vermutlich nie alles geschrieben. :D
Mir geht es nach meinem Rematch auf jeden Fall sehr gut. Und jetzt muss ich mir übers Verlängern Gedanken machen...