Samstag, 26. Januar 2013

Familienurlaub in Florida

Am 15.01 ging es für mich und meine Gastfamilie für ca. eine Woche nach Florida, weil die Kinder ziemlich wahllos fast eine ganze Woche schulfrei hatten und meine Gastmutter meinte, dass wir die doch gut nutzen müssen. Ihre Eltern haben eine Ferienwohnung in Florida und somit sind wir dann dahin geflogen um ein bisschen schöneres Wetter zu genießen.

Es wurde schon auf dem Hinflug sehr spaßig. Da es nur meine Gastmutter, die Kinder und ich waren und wir eine Reihe mit einmal drei Plätzen zusammen und einmal zwei Plätzen zusammen hatten, saß ich neben einer der Zwillingsmädels. Das war am Anfang auch super, sie war beschäftigt, bis sie dann gegen Ende des ersten Fluges (wir mussten in Atlanta umsteigen) auf einmal zu mir meinte, dass ihr schlecht wird und sie gerne Medizin dagegen hätte. Kein Problem dachte ich mir und drehe mich zur Seite um meiner Gastmutter nach der Tablette zu fragen, da kotzt sie auch schon genau in meine Richtung. Und da so ein Flugzeug ja nicht grade geräumig ist, hatte ich auch wenig Platz um irgendwie auszuweichen. Natürlich gab es auch in unserer kompletten Reihe keine von den Kotztüten und somit kotzt das Mädel munter weiter auf sich drauf. Ich muss sagen, dass war echt nicht so angenehm. Wie durch ein Wunder habe ich aber nichts abbekommen. Jedenfalls wurde dann hektisch alles aufgeräumt und notdürftig sauber gemacht, da wir uns dann auch schon im Landeanflug befanden. Das Mädchen kotzt auch immer nur weiter und auch während wir aus dem Flugzeug gehen und durch den halben Flughafen rennen um unseren Anschlussflug zu erreichen kotzt sie unaufhörlich in einen Beutel. Man muss ihr aber lassen, dass sie das echt gut hinbekommen hat. Da wir dann trotzdem nicht soo schnell waren sind die anderen Passagiere des Flugzeuges schon am boarden und wir somit so ca. die letzten die an Board gehen und unsere Plätze sind natürlich in der fast hintersten Reihe. Somit müssen wir dann einmal mit dem kotzenden Kind komplett an allesn anderen Passagieren vorbei und wir ernten dabei mehr als einen bösen Blick. :D Glücklicherweise schläft sie dann aber bald ein und somit bleibt die Medizin auch endlich unten. Auf dem Rest des Fluges und der Fahrt mit dem Mietauto zur Ferienwohnung geht es ihr auch gut, nur abends hat sie dann nochmal etwas Fieber, was aber am nächsten Tag dann auch weg ist.
In der Ferienwohnung erwartet uns dann aber eine neue Überraschung: Der Kühlschrank ist kaputt. Somit gehen wir dann die ersten Tage nur aus zum Essen und meine Gastmutter ist viel damit beschäftigt hinter einem neuen Kühlschrank her zu telefonieren.

Strandabschnitt der Ferienwohnung
Gegen dieses chaotischen ersten Tag war der Rest unseres Urlaubes wirklich entspannt. Das Wetter war zwar nur am ersten Tag wirklich gut und sonnig, sodass wir uns da lange am Strand aufgehalten haben, aber da der Pool in der Apartmentanlage beheizt war, waren wir da auch an den kälteren Tagen drin.
Einen Tag waren wir auch in einem Aquarium, was es da auf der Insel gab (wir waren übrigens in Longboat Key, falls es wen interessiert), was besonders für die Kinder wirklich schön war. Sonst war es schon sehr anstrengen die ganzen Tage mit den Kindern zusammen zu hocken, aber es war nicht so schlimm, wie ich vorher befürchtet hatte.
Der Rückflug war glücklicherweise auch weitaus weniger spektatkulär als der Hinflug, nur leider schon um 6 Uhr morgens. Und somit sind wir Sonntag alle sehr erschöpft hier angekommen und die Kinder hatten dann zum Glück Montag noch schulfrei, sodass wir etwas ausschlafen konnten.

Generell waren es aber sehr schöne Tage in Florida, besonders da das Wetter doch um einiges besser war als hier. Hier ist es nämlich grade leicht am schneien und die Kinder hatten auch schon schneefrei. Dazu aber später mehr ;)

Samstag, 5. Januar 2013

Weihnachten, Silvester und in 3 Monaten ist alles vorbei

Nachdem ich dann aus NYC wieder da war, ging es auch schon seehr schnell auf Weihnachten zu und da die Kinder über Weihnachten bei ihrem Vater waren, haben wir recht früh den Weihnachtsbaum dekoriert.
Weihnachten selber war dann sehr ruhig hier.
Ich bin hier im Haus bei meiner Gastfamilie geblieben, und habe mir ein paar ruhige Tage gemacht.
Am 24. ist hier ja bekanntlich nichts besonderes los und so habe ich auch "nur" mit meiner Familie zu Hause geskyped, nachdem die ihre Bescheerung hatten, was sehr schön war.
Am 25. war hier dann auch nicht so viel los, weil die Kinder ja nicht da waren, also haben hier erstmal alle ausgeschlafen und den Tag dann sehr ruhig angehen lassen. Das "Highlight" war dann ein Dinner mit meiner Gastmutter, ihrem Freund, dessen Sohn und noch Freunden von meiner Gastmutter. Das war auch ganz nett, wenn auch nicht zu aufregend :D
Am 26. sind die Kinder dann wieder gekommen und ab da haben meine Gastmutter und ich uns dann wieder weniger Aufregung gewünscht. Zum Glück haben sie viele Bastelsets zu Weihnachten bekommen und waren somit die Ferien über gut beschäftigt.

Silvester stand ja auch schon vor der Tür und da hatten sich hier ein paar Freunde von meiner Gastmutter eingeladen und somit hatten wir wieder etwas Action. Es gab nämlich eine Dinnerparty, für die meine Gastmutter viel kochen musste. Da ich recht spontan noch mit anderen Au Pairs auf eine Houseparty gegangen bin, war es für mich auch etwas Stress. Ich hatte nämlich den "Deal" mit meiner Gastmutter, dass ich die Kinder geduscht und in Pijamas haben soll, bevor ich gehe, damit sie das später nicht noch machen muss. Somit habe ich dann genau 5 Minuten bis bevor ich abgeholt wurde gearbeitet, aber es halt alles ganz gut geklappt :)
Auf der Party war ich dann mit ein paar anderen Au Pairs auf der Gegend. Und auch wenn die Party nicht der Brüller war, war es doch spaßiger als bei meiner Gastfamilie zu bleiben. Den ersten Januar musste ich dann zwar arbeiten, aber da immer noch Gäste da waren, war es für mich eher ein entspannter Tag, weil die Kinder ganz gut beschäftigt waren. Ich habe nur manchmal die Mädels etwas entertaint.

Ansonsten waren meine Gastmutter und ich sehr froh, als am Mittwoch die Schule auch schon wieder angefangen ist und die Kinder wieder beschäftigter waren.
Gestern war ich auf einer Abschiedsparty von einem Au Pair hier, was mich sehr an meinen baldigen Abschied erinnert hat. Ich kann nämlich seit dem 1. Januar meinen Rückflug angeben und muss das auch bis zum 1. Februar gemacht haben. Im Moment bin ich also wild mit Nadine unseren Reisemonat planen, wir wollen nämlich einen Roadtrip von hier bis nach Texas machen für 3-4 Wochen. Da freue ich mich schon sehr drauf, auch wenn ich dem Ende meines Au Pair Abenteuers sonst eher mit gemischten Gefühlen gegenüber stehe.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Es weihnachtet in NYC

An einem kalten Freitagmorgen vor drei Wochen machte ich mich auf den Weg nach NYC...

Das ganze begann damit, dass meine Gastmutter mich morgens, nachdem die Kinder in der Schule waren nach Manassas zur Zugstation gefahren hat. Von da aus bin ich dann nämlich mit dem Zug nach DC gefahren um dann von dort aus mit dem Bus nach NYC zu fahren. Hört sich etwas kompliziert an, war es auch. Aber ich habe es geschafft, und irgendwann gegen Abend bin ich dann in NYC am Times Square angekommen.
Bryant Park
Von da aus bin ich dann schonmal zum Bryant Park gelaufen, weil ich mir da den Weihnachtsbaum im Dunklen angucken wollte und der sah auch sehr schön aus. Da gabs dann auch schon ein paar weihnachtsmarktliche Stände, die auch nicht schlecht waren, bei denen ich mir auch sofort eine Mütze gekauft habe, da es wirklich unglaublich kalt war (auf jeden Fall für mich :P). Nachdem ich mir dort dann alles angeguckt habe, habe ich mich dann auch auf den Weg zum Hostel gemacht, weil es auf die Dauer doch nervig wurde meinen handgepäckstrolley die ganze Zeit mit mir rumzuschleppen. Dort habe ich dann auch nur noch ein bisschen mit meinen Zimmergenossen gequatscht und dann wars das auch für Freitag.

Eisbahn im Central Park
Am Samstag bin ich dann auch schon früh aufgestanden, habe schnell im Hostel gefrühstückt und dann ging es auf zum Columbus Circle, wo ich mich mit Nadine, Courtney und Ellin, einer Freundin von Courtney getroffen habe. Da war dann auch gleich ein Weihnachtsmarkt, über den wir dann etwas rübergeschlendert sind und tatsächlich einen Stand gefunden haben, der deutschen Glühwein hatte. Da mussten Nadine und ich dann auch gleich einen von trinken. Von da aus haben wir uns dann auf den Weg zur Eisbahn im Central Park gemacht, da wir die unbdingt sehen wollten und es sah auch wirklich schön aus.
Nachdem wir dann noch etwas durch den Central Park gelaufen sind, der so ohne Blätter auch sehr schön aussieht, sind wir dann die 5th Avenue runtergelaufen, wieder Richtung Bryant Park, da wir da Eislaufen wollten. Die Preise dort sind nämlich um einiges günstiger als in Central Park oder vor dem Rockefeller und das Ambiente ist trotzdem klasse, wie ich ja den Tag vorher schon gesehen hatte.
Vor dem Rockefeller Christmas Tree
Dort mussten wir dann auch eine recht lange Zeit anstehen und als wir dann fertig waren mit Eislaufen bzw. keine Lust mehr hatten, wir waren nämlich alle nicht so die Experten, haben wir uns dann auf den Weg zum Rockefeller Christmastree gemacht, den eigentlichen Grund für meine Reise nach NYC. Ich wurde dann auch nicht enttäuscht. Nachdem es eewig gedauert hat, bis wir beim Baum angekommen sind, da auf den Straßen schon 4 Blöcke entfernt ein Menschenstau war, hatten wir einen guten Blick auf den Baum und die Eisbahn und es sah wirklich sehr schön aus. Nachdem wir dort dann einige Fotos gemacht hatten und es geschaft haben uns aus dem Gedränge wieder rauszuquetschen, haben wir dann die nächste Ubahn gesucht und haben uns auf den Weg nach Brooklyn gemacht. Dort sind wir dann in ein Südafrikanisches Restaurant zum Essen gegange, was Courtney grade erst im Internet entdeckt hatte. Laut ihr war es auch autentisch südafrikanisch.
Danach war der Tag dann auch vorbei und alle sind nach Hause bzw. ich zu meinem Hostel gefahren.

Am Sonntag ist mein Bus schon um 1 gefahren, aber da mir am ersten Tag am Times Square ein Coupon für eine Ausstellung mit original Requisiten aus den Harry Potter Filmen angedreht wurde, bin ich da mit Nadine noch hingegangen, bevor ich mich wieder auf den Weg nach Virginia gemacht habe. Und die Ausstellung war auch echt cool, leider durfte man keine Fotos machen, deswegen kann ich euch jetzt keine zeigen.

Generell war es aber ein super Wochenendein New York und ich bin sehr froh, dass ich die Chance hatte nach NYC in der Weihnachtszeit zu fahren :)